Food/ Frühstück

Müsliriegel selbstgemacht mit Apfel und Nuss

Für mich ist Essen untrennbar mit Heimat, mit Zuhause, mit Identität verbunden und für euch? Am Tag der deutschen Einheit darf man sich darüber mal Gedanken machen, deshalb zeige ich euch heute Müsliriegel. Kulinarische Erinnerungen sind ein Grund, warum es hier zum Beispiel ein Rezept für Wurstspätzle gibt, aber noch keins für Himmel und Äd – denn das ist vermutlich auch sehr lecker, hat mit mir und dem Blog aber wenig zu tun. Moment, werdet ihr euch denken – als Schwabe gehören Spaghetti Frutti di Mare vermutlich auch nicht zum täglich Brot, das stimmt. Doch da kommt dann die Experimentierfreude durch. Sowohl die meiner Mum, weshalb diese Spaghetti durchaus mit Zuhause verbunden sind, als auch von mir. Was im materiellen Sinne neu in meinem Zuhause ist, verrate ich übrigens später. Bis dahin gibt es ein neues Rezept für etwas, was wir schon seit Kindertagen kennen: Müsliriegel.

Rezept für Müsliriegel selbstgemachtSchon seit früher Kindheit sind Müsliriegel ein beliebter Pausensnack, noch heute ziehe ich sie manch anderer Süßigkeit vor – weil sie wenigstens ein wenig gesünder wirken, auch wenn sie das meist nicht sind. Ähnlich wie bei meinem Granola kommt aber irgendwann der Punkt, wo selbstgemacht einfach besser ist. Wo keine ungeliebte Rosine den Riegel-Genuss trübt, wo sogar meine geliebten Pekannüsse drin stecken. Hätte ich gewusst, wie einfach und schnell gemacht das ist, hätte ich es vermutlich früher probiert – vielleicht geht es euch ja auch so?

Zutaten für 15 schmale oder etwa sieben normalgroße Müsliriegel mit Apfel und Nuss:

Für die Grundmasse braucht es eine Tasse Haferflocken, 2 EL Mehl, 2 EL Wasser, 2 EL Agavendicksaft, etwas Salz. Bei den Haferflocken setzen manche auf eine Mischung aus zarten und harten Haferflocken, ich mag lieber harte. Für die Apfel-Nuss-Version zusätzlich ein Apfel in kleine Quadrate geschnitten, eine handvoll Mandeln und eine handvoll Pekannüsse sowie etwas Zimt. Ich habe noch ein paar Cacao Nibs reingepackt, alternativ gehen sicher auch normale Schokostückchen.

Rezept für Müsliriegel selbstgemacht mit Apfel Nuss

Haferflocken und Mehl mischen, mit Wasser zu einer geschmeidigen Masse verrühren – ich habe das mit einem Löffel gemacht, eine Küchenmaschine oder ein Rührgerät braucht es nicht. Nach Gefühl (und Größe eurer Tasse, ich habe die amerikanische Norm verwendet) mehr Mehl oder mehr Wasser zufügen, bis es geschmeidig wird. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Apfel klein schneiden, ich habe die Schale dran gelassen. Nüsse klein hacken.

Mit der Haferflocken-Masse vermischen, Sirup sowie Salz und Zimt zugeben. Jetzt sollten die Müsliriegel schon Gestalt annehmen – die feste, leicht klebrige Masse in ein Backblech drücken und für 15 bis 20 Minuten in den Ofen schieben.
Apropos Backblech: Ich habe eines, das halb so groß ist wie ein normales Backblech und habe die Masse darin auf Backpapier verteilt. Die Müsliriegel sind relativ flach geworden, beim nächsten Mal schichte ich sie einfach doppelt so hoch.

Weil der Apfel frisch ist, sollten die Müsliriegel rasch verzehrt werden, nicht dass das Obst anfängt zu schimmeln. Wer in kurzer Zeit nicht so viele Riegel wegputzt, kann sie auch wieder zerkleinern und als fruchtig-nussige Streusel nutzen – das pimpt zum Beispiel jeden Naturjoghurt auf.

Müsliriegel mit Nuss und Apfel

Jetzt aber zu den Neuheiten in meinem Zuhause: Diese Bilder sind die ersten, die ich mit meiner neuen Kamera gemacht habe. Noch bin ich ein wenig überfragt angesichts einiger neuer Funktionen und konnte sie noch nicht ausführlich genug testen. Doch ich liebe sie schon jetzt. Keine große Neuerung bei mir sind dagegen Kissen, hier zu sehen als schwarzer Hintergrund. Nichts verwandelt eine Wohnung schneller, finde ich, als ein paar neue Kissen. Oder ein hübsches Plaid, passend zur Jahreszeit etwa im Strickmuster von Alba Moda. Ich überlege ja, mein Wohnzimmer ein wenig herbstlich zu gestalten – wenn sich Kissen oder Decke dann auch noch hübsch auf Bildern machen, umso besser. Kissen sind schließlich schneller ausgetauscht als eine Kamera. Von der werdet ihr in jedem Fall bald noch mehr sehen.

Dieser Beitrag wurde freundlich unterstützt von Alba Moda. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

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3 Kommentare

  • Antworten
    Petra
    3. Oktober 2016 um 22:01

    Ohhh, das sieht sehr lecker aus! Ich hab mal versucht, solche Müslikekse zu machen – das war das totale Desaster, weil die irgendwie voll zerbröselt sind 😀 Aber vielleicht trau‘ ich mich mal wieder an eine neue Backaktion, das ist auch schon etwas her.

    Liebe Grüße
    Petra

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      17. Oktober 2016 um 21:37

      Hi Petra, es ist auch nicht ganz leicht, sie vor dem Zerbröseln zu retten – deshalb ja auch der Tipp, es notfalls als Topping für Joghurt zu nutzen 😉 Ich kann dich nur ermuntern, es nochmal zu probieren. Liebe Grüße, Isabelle

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