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Saftig-nussiger Bananenkuchen

Gefühlt sind Bananen mehr braun als gelb, sehe nur ich das so? Perfekt schmecken sie für mich, wenn sie noch ein wenig grün sind, und sobald sie sehr reif sind, muss ich mich zum Essen sehr überwinden. Die Lösung? Bananenquark oder Bananenkuchen. Während der Quark eher absolute Notlösung ist, hat sich Bananenkuchen zum heimlichen Favoriten gemausert. Der Grund: Er ist auch noch zwei Tage später schön saftig und eignet sich perfekt fürs Frühstück oder die Mittagspause.

Rezept für Bananenkuchen als Resteverwertung

Bananenquark und Bananenkuchen haben dann doch etwas gemeinsam: Nüsse. Genauer gesagt Walnüsse, denn die machen den Bananenkuchen schön crunchy. Perfekt, wenn Resteverwertung und Genuss sich so einfach vereinen lassen, oder?

Zutaten für Bananenkuchen

Vier reife Bananen, 250g Mehl, 175g brauner Zucker, 100ml Öl, 100ml Buttermilch, 100g Walnüsse, zwei Eier, ein Päckchen Vanille-Zucker, 1,5 TL Backpulver und eine Prise Salz.

Dieses Rezept fällt wieder in die Kategorie „Schnell und einfach“, daher widmet sich der erste Schritt dem Ofen: auf 175 Grad Umluft vorheizen.

Rezept für Bananenkuchen

Drei Bananen mit einer Gabel zerdrücken, die vierte beiseite legen. Die Nüsse hacken. Nun geht es schon an den Teig: Mehl, Vanille-Pulver, Backpulver und Salz vermischen, dann nach und nach den Bananenbrei, Zucker, Eier, Öl und Buttermilch zugeben und mit dem Rührgerät zu einem glatten Teig rühren. Die Nüsse zuletzt unterheben.

Den Teig anschließend in eine gefettete Kastenform füllen. Die vierte, übrig gebliebene Banane längs halbieren und sachte auf den Teig drücken. Für 55 Minuten backen, je nach Stäbchenprobe auch ein wenig länger. Der Bananenkuchen wird so saftig, dass ich ihn für etwa fünf Minuten länger im Ofen gelassen habe.

Resteverwertung mit Bananenkuchen

Kuchen etwas abkühlen lassen, bevor ihr ihn auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lasst – wenn ihr (wie ich) eure Silikonbackform kaputt machen möchtet, könnt ihr den Bananenkuchen auch in der Form lassen und dort in Portionen schneiden. Davon würde ich aber abraten, denn ich trauere ein wenig um die praktische Form… Doch damit in Zukunft weniger braune Bananen sterben müssen, hat sich das Rezept für Bananenkuchen schon gelohnt. Und beim nächsten Mal passe ich auch besser auf die Form auf.

Was macht ihr aus braunen Bananen?

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7 Kommentare

  • Antworten
    Joel
    29. Januar 2016 um 12:42

    Hallo!

    Ich hab heute dein Rezept ausprobiert und bin total begeister! Der Kuchen war total schnell zubereitet und er schmeckt wirklich sehr fein! Fotos folgen!

    Liebe Grüße

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      29. Januar 2016 um 21:51

      Hallo Joel, klingt gut, dann bin ich mal gespannt. Freut mich, wenn du es so rasch nachgebacken hast! Viele Grüße, Isabelle

  • Antworten
    Charlotte
    30. Januar 2016 um 11:34

    Ich mag Bananen so wie du auch lieber, wenn sie gerade noch ein bisschen unreif sind 🙂 Deswegen hab ich auch oft das Problem, dass ich einen Haufen braune Bananen übrig hab. Bananenkuchen ist wirklich schnell gemacht und super zum mitnehmen (und man kann ihn als gesund abstempeln ;)), ansonsten zerteile ich die Bananen und friere sie ohne Schale gern ein, um darauf nicecream zu machen. Derzeit sit es mir noch ein wenig zu kalt, da ist es wohl eher mal wieder Zeit für einen Bananenkuchen!
    GLG und ein schönes Wochenende!

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      16. Februar 2016 um 22:15

      Für deine Nice-Cream hatte ich eine Banane mal eingefroren und dann vergessen – war mir dann unsicher, ob mein Mixer das packt, wenn sie schon so lange so hart ist -.- Aber dein Rezept habe ich auf jeden Fall im Hinterkopf, sobald es wieder ein wenig wärmer wird 🙂 LG Isabelle

  • Antworten
    Düsseldorf
    12. Februar 2016 um 09:42

    Hmmm… Bananenkuchen habe ich noch nie probiert, aber warum nicht, könnte schmecken. Der wird am Wochenende mal gebacken, mal schauen ob das was wird. 😀

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      16. Februar 2016 um 22:13

      Würde mich freuen, wenn er dir schmeckt 🙂

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