Fleisch/ Food/ Hauptgericht

Zwiebelrostbraten mit schneller genialer Sauce

Schwärmt ihr auch so für Zwiebelrostbraten wie ich? Zwiebelrostbraten vereinbart knusprige Zwiebeln mit zartem Fleisch und einer leckeren Sauce – geht es besser? Ich finde kaum, deshalb bestelle ich es regelmäßig im Restaurant. Zuletzt zum Beispiel an meinem Geburtstag, es war das perfekte Essen für diesen kleinen Festtag. Selbst gekocht hatte ich es aber noch nie – bis jetzt! Und bei meinem ersten Versuch war ich überrascht, wie leicht Zwiebelrostbraten eigentlich gemacht ist. Deshalb zeige ich euch heute das Rezept. Traut euch und probiert es aus, für Zwiebelrostbraten muss man nicht immer ins gutbürgerliche Restaurant gehen. Und es ist das ideale Sonntagsessen für ein gemütliches Wochenende!

Rezept für Zwiebelrostbraten einfach selbstgemacht

Zwiebelrostbraten besteht aus drei elementaren Zutaten: Knusprige, frittierte Zwiebelringe, zartes Roastbeef und eine leckere Sauce. Beginnen wir mit den Zwiebeln: Die sind rasch geschnitten, in Mehl und Gewürzen gewendet und frittiert. Man kann die Röstzwiebeln auch auf Vorrat machen und somit gut vorbereiten für spontane Ich-will-jetzt-Zwiebelrostbraten-Momente. Weiter geht es mit dem Fleisch, dafür habe ich das bewährt leckere Roastbeef von Wilder Heinrich verwendet – das hat eine so tolle Qualität, da kann gar nichts schief gehen! Zwiebelrostbraten ist dabei kein Braten, für den Fleisch stundenlang weich gebraten wird. Es ist ein Rostbraten, also ein gebratenes Roastbeef. Was die Sauce angeht: Ich hatte lange Respekt vor so Bratensaucen und stundenlanges Köcheln vor Augen. Aber falsch gedacht, die Sauce ist schnell gemacht und so lecker!

Zutaten für zwei Portionen Zwiebelrostbraten mit Sauce:

Zwei Roastbeefs á etwa 200g. Für die Röstzwiebeln drei bis vier große Zwiebeln, 3 EL Mehl, Paprikapulver und etwa 500ml Frittieröl – ich hatte nur Rapsöl da, das ging auch. Für die Sauce eine Zwiebel, 250ml Rinder- oder Gemüsefond, 100ml Rotwein, 2 TL Tomatenmark, drei Lorbeerblätter, etwas Olivenöl zum Anschwitzen und 1 EL kalte Butter zum Abbinden.

Zwiebelrostbraten leicht gemacht

Wir fangen mit der Sauce an. Dafür eine Zwiebel schälen, klein schneiden und mit etwas Olivenöl in einem Topf anbraten. Salz und eine Prise Zucker zugeben, mit drei Lorbeerblättern würzen und kurz andünsten lassen. Dann das Tomatenmark zugeben und die Paste für etwa fünf Minuten braten. Dabei regelmäßig Rühren, damit es nicht anbrennt. Mit dem Rotwein ablöschen und diesen gut einkochen lassen. Anschließend den Fond zugeben und für etwa zehn Minuten köcheln lassen.

Für die Röstzwiebeln die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Mehl mit Paprikapulver vermischen und die Zwiebeln darin wälzen. Überschüssiges Mehl abschütteln. Frittieröl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin frittieren, bis sie goldbraun sind. Das dauert etwa sieben bis zehn Minuten. Achtet darauf, nicht zu viele Zwiebeln auf einmal zu frittieren, damit sie von allen Seiten knusprig werden können. Ich habe einen kleineren Topf genutzt und sie dann auf zwei Mal frittiert. Auf Küchenpapier gut abtrocknen lassen, um überschüssiges Fett abzunehmen. Und dann fehlt nur noch das Fleisch zum fertigen Zwiebelrostbraten.

Einfaches Rezept für Zwiebelrostbraten wie im Restaurant

Ich möchte noch ein paar Worte zum Fleisch verlieren und muss mich da wiederholen: Bei Fleisch zählt die Qualität und ich esse lieber selten ein Stück Fleisch, dafür aber ein gutes. Ich bin deshalb immer glücklich über eine Lieferung von Wilder Heinrich. Die Jungs achten auf artgerechte Haltung und Schlachtung und das schmeckt man. Ich habe das schon beim Asia-Salat testen dürfen und war begeistert. Das Roastbeef ist gelingsicher und auch bei diesem Zwiebelrostbraten schön zart. Die Qualität merkt man zum Beispiel schon beim Braten daran, dass nicht so viel Wasser austritt.

Nun aber weiter in der Küche: Das Roastbeef mit etwas Olivenöl anbraten. Die Bratzeit hängt dann davon ab, wie dick euer Fleisch ist – meins war relativ dünn und war deshalb pro Seite etwa 1,5 Minuten in der Pfanne. In Alufolie wickeln und für rund fünf Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit die Sauce abschmecken, die Lorbeerblätter rausfischen und ein Esslöffel kalte Butter einrühren, damit sie etwas andickt. Das Fleisch pfeffern und mit den Röstzwiebeln und der Sauce anrichten. Ich habe dazu Bratkartoffeln nach diesem Rezept gemacht und dabei etwas weniger Rosmarin genommen. Schließlich steht hier der Zwiebelrostbraten im Mittelpunkt. Alternativ passen auch Spätzle (ein Rezept für Spätzle gab es hier) oder Knödel (ein Rezept für Semmelknödel gabs beim Sauerbraten) sehr gut.

Lasst euch den Zwiebelrostbraten schmecken <3

Dieser Beitrag wurde freundlich unterstützt von Wilder Heinrich. Danke für die leckere Zusammenarbeit!
Meine persönliche Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Merken

Merken

Das könnte dir auch gefallen

5 Kommentare

  • Antworten
    Tanjas Bunte Welt
    11. Dezember 2016 um 17:07

    Oh ja ich liebe Zwiebelrostbraten und dein Rezept hört sich fix und lecker an
    Liebe Grüße

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      12. Dezember 2016 um 08:55

      Danke dir für deinen Kommentar <3 Zwiebelrostbraten for the win! Viele Grüße, Isabelle

  • Antworten
    Kirsten
    11. Dezember 2016 um 19:51

    Das sieht richtig toll aus (und ist mal eine schöne Abwechslung zu den vielen Plätzchenrezepten, die man derzeit überall sieht)! Ich hätte auch gedacht, dass gerade die Sauce viel komplizierter zu machen ist. Hmmm, da könnte ich mich auch mal ranwagen…

    Viele Grüße,
    Kirsten

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      12. Dezember 2016 um 08:45

      Dann sind wir ja schon zwei, probier es unbedingt aus! Und Plätzchen kommen hier aber auch noch einige 😀 Viele Grüße, Isabelle

  • Ich freue mich über Feedback <3