Wurstspätzle & Wochenrückblick #105

Inspiration macht nicht satt, deshalb habe ich heute nicht nur den Wochenrückblick, sondern gleich eines meiner liebsten Rezepte mitgebracht. Ich gebe zu, Grund ist auch der Einsendeschluss der -Parade, an der ich unbedingt teilnehmen wollte. Ehrensache als Schwäbin – und das bin ich, auch wenn ich den Dialekt nicht beherrsche. Prenzlschwaben hin oder her, ich mag meine Wurzeln. Und ich mag , wie sie Schwaben gefühlt schon immer . So gab es bei uns schon immer , die die Braten-Beilage zum machen. Noch heute folge ich eilig dem Ruf meiner Mutter, wenn es dieses Gericht gibt, und ich weiß genau warum: sind so lecker! Da ich dem mütterlichen Ruf zu oft nicht folgen kann, habe ich mich selbst der Spätzlepresse bedient.

ÜberSee-Mädchen Schwäbische Wurststpätzle_title-horz

Spätzlepresse?? Ja, Spätzlepresse, denn per Hand kann ich (noch) keine Spätzle schaben. Muss ich aber auch nicht, denn gepresst schmecken sie auch super. Nur die muss dann ein wenig kleiner geschnitten werden als sonst, damit sie durch die Löcher passt.

Die Zutaten:

300g Mehl, vier Eier, etwas Mineralwasser und etwas Salz, außerdem 200g gerauchte Wurst, einen Bund . Für die on top vier und etwas Butter.

Eigentlich sind Wurstspätzle überraschend schnell gemacht: Mehl mit Eiern, etwas Salz und etwa vier Esslöffeln Mineralwasser zu einem glatten, schweren Teig verarbeiten. Angaben nach Gefühl sind normalerweise überhaupt nicht mein Fall, doch bei dem Mineralwasser ist es genau so: Der Teig darf nicht zu flüssig sein, daher am besten sparsam dazugeben. Wasser aufsetzen, denn die Spätzle müssen später in kochendes Salzwasser gedrückt werden.

Die gerauchte Wurst, dabei bleibt euch überlassen ob Salami oder Schinkenwurst, in kleine Würfel schneiden. Die Petersilie klein schneiden und mit der Wurst zum Spätzleteig geben.  Auch die Zwiebeln würfeln, die kommen aber direkt in die Pfanne und werden mit Butter angedünstet.

Den Teig füllt ihr in eure Spätzlepresse und drückt ihn in das kochende Salzwasser – aber nicht übertreiben, wir haben zwei Portionen durchgedrückt und die Spätzle dann gar ziehen lassen. Zu viele Spätzle im Topf verderben den Brei oder werden zu genau diesem: Einem undefinierten Brei. Je höher ihr übrigens die Spätzlepresse haltet, desto länger werden die Spätzle – ohne Abstand ins Wasser gepresst, werden es eher Knöpfle. Am besten schöpft ihr eure Wurstspätzle in eine warme Schüssel ab, die ihr im Ofen warmhaltet.

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Nach etwa 30 Minuten habt ihr dann ein geniales Hauptgericht für drei bis vier Personen, die Spätzle sind schön saftig und durch die Kombination von Teig, Wurst und Petersilie richtig lecker. Die Zwiebeln geben einen schönen Extra-Geschmack, selbst für eigentliche Zwiebelverachter, und etwas Crunch, wenn ihr sie länger in der Pfanne lasst. Dazu noch ein knackiger, grüner Salat… Soulfood im klassischen Sinne, das auch Nicht-Schwaben schmecken dürfte. Ja, schmecken müsste! Wer kann schon die Wurstspätzle meiner Mutter verschmähen?

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#SpätzleParade Die Initiative für neue Ideen rund um Spätzle. Mehr auf cookin.de/spaetzleBlog-Event Be Reggie Nudelevent (Einsendeschluss 31. März 2015)Die Wurstspätzel sind mein Beitrag zu gleich zwei Aktionen: Der Birkel #SpätzleParade und dem Nudelevent von Be Reggie. Die Birkel SpätzleParade sammelt nicht nur kreative Spätzle-Rezepte, sondern stellt auch die neue Rezeptplattform Cookin‘ vor, die das einfache Sammeln von Rezepten ermöglichen soll. Und Be Reggie ist das Projekt einiger lieber Bloggerinnen, die ich kennenlernen durfte und die eine Plattform für regionale Köstlichkeiten geschaffen haben. Regionaler als Mamas Wurstspätzle kann ich mir kaum vorstellen…

 


Ihr habt so richtig Hunger bekommen? Gut so, das wird mit meinem Wochenrückblick nicht groß anders, denn ich habe wieder einige leckere Rezepte für euch gesammelt. Und Inspiration zu Photographie, DIY und und und…

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8 Responses to Wurstspätzle & Wochenrückblick #105

  1. Ronja sagt:

    Wieder sehr schöne Links! 🙂 Wegen der oft zweifelhaften Berichterstattungen der Medien zu dem Absturz, dürfte dich vielleicht das hier interessieren, auch die Links unter dem Video sind sehr interessant!
    Lg Ronja

  2. Oh da hast du aber tolle Links rausgesucht, werde mich gleich mal durchklicken 🙂
    Und die Spätzle sehen super lecker aus 🙂 Blöd dass ich gerade so Hunger habe aber Sonntag ist 😉
    Liebste Grüße
    Lea

    • ÜberSee-Mädchen sagt:

      Hallo Lea, das ist ja gerade das gute an den Wurstspätzle, dass man fast nichts dafür braucht 🙂 Aber klar, ohne Wurst oder Petersilie ist doof. Mehl, Eier und Zwiebeln habe ich wenigstens immer da 😀 Lieben Gruß

  3. Lena sagt:

    Hey! Wurstspätzle, na das hört sich ja auch interessant an! Ich war letztens erst eine Woche in Südtirol, in einem Wellnesshotel Meran da hab ich mich natürlich mit Käsespätzle voll gegessen ^^…aber vielleicht probier ich das Rezept hier auch mal aus :)…Danke für die Anregung! LG, Lena

  4. Julia Klein sagt:

    Ahhhh ich bin sogar zwei mal dabei! 😀 Daaaankeschön! Ich liebe deine Wochenrückblicke ja so sehr 🙂
    Und was ich unbedingt noch loswerden muss, aber ich immer zu faul bin es am iPad oder am Handy zu schreiben: dein Foodstyling ist sooo schön! Ich kenn deine Fotos ja schon seit du angefangen hast zu bloggen und deine Entwicklung ist echt großartig! Bin total begeistert! 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Julia 🙂

    • ÜberSee-Mädchen sagt:

      Danke Julia, vielen vielen Dank. Ich gebe mir alle Mühe mit den Bildern und seit ich meine Bachelorarbeit über Foodphotographie geschrieben habe, fallen mir natürlich einige Dinge mehr ins Auge als zuvor. Ganz lieben Gruß <3

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