Food/ Plätzchen

Weihnachtsbäckerei: Plätzchenzeit

Weihnachten voraus! Spätestens mit Plätzchen wird es dann endgültig weihnachtlich, auch wenn Lichterkette, Adventskranz und Sterne bereits den Raum schmücken. Entsprechend freue ich mich Jahr für Jahr auf’s Backen mit meiner Mum, dieses Jahr nahmen wir uns einen Samstag Zeit, startete mit einem gemütlichen Frühstück und schlugen uns den Bauch anschließend mit Plätzchenteig voll (zumindest ich, ich <3 Teig). So viel sei versprochen: Es wird lecker!

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Wir begannen mit Spritzgebäck, wie schon meine Oma es blecheweise gebacken hat. Dafür braucht man einen Fleischwolf mit Spritzgebäck-Aufsatz, doch den gibt es schon für wenige Euro und die Investition lohnt sich! Besonders mit unserem Familienrezept.

ZUTATEN: 500g Mehl, 375g Butter, 250g Zucker, 125g gemahlene Mandeln, 2x Vanillezucker, ein Ei und Schokolade.

Schokolade für später zur Seite legen und die restlichen Zutaten zu einem Teig vermischen. Den kann man direkt weiterverarbeiten und Stück für Stück durch den Fleischwolf geben, passt gerade am Ende auf eure Hände auf! Mit dem Teigstrang könnt ihr Kreise, Hufeisen, einen Strich oder ein S formen, eurer Phantasie ist keine Grenze gesetzt.

Plätzchen-5-horzDie Masse ergibt etwa vier Bleche, jedes wandert dann für 7-8 Minuten in den Ofen bis die Plätzchen goldbraun sind (nicht zu dunkel, lieber zu hell). In der Zwischenzeit könnt ihr die Schokolade im Wasserbad schmelzen und anschließend die leicht abgekühlten Plätzchen eintunken.

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Die zweiten Plätzchen sind Schoko-Schnee-Kugeln – eine Neuentdeckung, die wir ab jetzt sicherlich jedes Jahr backen werden. Schokolade geht immer, besonders in Kombination mit Zimt! Das Rezept stammt übrigens von [hier].

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ZUTATEN: 100g Halbbitter-Kuvertüre, 100g Mehl, 50g Butter, 60g Zucker, 1 EL Kakao, 1 Ei & 1 extra Eigelb, 1/4 TL Backpulver, 1 TL Zimt, etwas Salz und etwa 60g Puderzucker.

Schokolade mit Butter schmelzen und nach und nach die restlichen Zutaten (außer den Puderzucker) unterrühren. Die Masse muss zwei Stunden abkühlen, damit sie fest wird und ihr sie anschließend zu etwa walnussgroßen Kugeln rollen könnt. Diese dann im Puderzucker wälzen und für 12 Minuten bei 150°C Umluft backen lassen. Et voilá:

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Eigentlich wollte ich euch auch noch sogenannte Engelsaugen zeigen, aber… ich hab sie schon alle aufgegessen! Von dieser Sorte hatte ich nicht so viele von meiner Mama mitgenommen und schon nach wenigen Tagen waren alle auf wundersame Weise verschwunden – weil sie so lecker sind, wir haben sie genau [so] gemacht.

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PS: Für nächstes Jahr stehen sehr viele neue Plätzchenrezepte auf meiner Liste, gestern zeigte z.B. Anni ein Rezept und morgen ist Carina an der Reihe.

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7 Kommentare

  • Antworten
    Charlotte
    17. Dezember 2013 um 10:59

    Mmmmh ich liebe Spritzgebäck, da kommen richtige Kindheitserinnerungen hoch!

  • Antworten
    Christiane
    17. Dezember 2013 um 11:37

    Hach, das sieht alles so fluffig und lecker aus – du überredest mich noch zu weiteren Backaktionen!
    Liebe Grüße
    Christiane

  • Antworten
    Frank
    17. Dezember 2013 um 21:33

    Wenn ich die Bilder sehe, läuft mir das Wasser im Mund zusammen – Klasse !
    Die Plätzchen schmecken bestimmt auch ;-9

  • Antworten
    anna
    27. November 2014 um 21:35

    Traumhafte Fotos vom Spritzgebäck. Muss ich am Wochenende unbedingt machen! 🙂 Dankeschön für diesen Beitrag.

    anna <3

  • Antworten
    Plätzchen-Zeit: Linzer Plätzchen - ÜberSee-Mädchen
    15. Dezember 2015 um 08:30

    This Article was mentioned on xn--bersee-mdchen-ifb56a.de

  • Antworten
    Plätzchenzeit: Orangen-Kugeln - ÜberSee-Mädchen
    16. Dezember 2016 um 07:23

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