Allgemein

This was April

Berlin. Endlich da, endlich geht es voran, endlich ein neues Abenteuer. War es die zwölf Stunden Busfahrt wert? Endgültig zeigt sich das ab morgen, wenn ich meine Hospitanz antrete. Doch der erste Eindruck verheißt nur Gutes. Wenn auch nicht für mein Zeitkonto, denn Zeit war besonders durch die letzten Vorbereitungen rar gesät und ich hetzte von einem Termin zum nächsten. Nur so konnte ich die Bachelorarbeit fristgemäß anmelden, Bewerbungen werden jetzt nach und nach abgehakt und morgen beginnt erstmal das Abenteuer Berlin. Das Abenteuer Hospitanz in Berlin, ich freue mich.

Da ich letzte Woche nicht zum Monatsrückblick gekommen bin, bekommt ihr heute zu später Stunde diesen und der Wochenrückblick kommt nächsten Sonntag mit umso mehr Links.

Daumen hoch April

Daumen hoch: Für erledigte To-Do-Listen, Blümchen und Neues wie bei Kuchen im Ei.  Für spontane, fitnessbegeisterte Menschen, die sich Zeit nehmen, um mich an ihrem Tag teilhaben zu lassen und mir damit die Chance geben, weiterzukommen. Außerdem für Ostern und den Liebsten, der früh aufsteht, um Reiseproviant zu richten und mich zum Bus zu fahren. Und der mich kennt und rät, die größere Tasche zu nehmen.

Daumen runter: Für komische Mitfahrer, die ewig telefonieren oder richtig merkwürdig riechende Sachen essen und um 18 Uhr ihr erstes Bierchen öffnen. Außerdem dann doch für das Stresslevel der letzten Tage… und nicht zu vergessen für Aldi-Einkäufe am frühen Morgen und den Kater meiner Mum, der mich so sehr gebissen hat, dass ich 3x zum Arzt durfte, davon einmal am Ostersonntag im Krankenhaus. Antibiotika dank Killer-Kater, wuhu.

Daumen runter April

Gekauft: Da muss ich ernsthaft überlegen… aber Moment, das schwarz-weiße Kleid von H&M (Hannah hat es [hier] gezeigt) ist bei mir eingezogen und ich liebe es! Wie so oft bei solchen Kleidern weiß ich noch nicht, zu welchem Anlass ich es anziehen werde, aber das fällt mir noch ein…

Gehört: Die weltbesten Drei Fragezeichen und Wallander-Krimis während der Fahrt, sonst Ed Sheeran, MiMi & The Mad Noise Factory und Chet Faker. Ampya erweitert meine Musikbibliothek deutlich, ich liebe meinen Mobilfunkvertrag für dieses Extra.

Gegessen April

Gegessen: Die zweitbeste Pastas und passend zur Saison Erdbeeren, Rhabarber (beim Kuchen sogar in Kombination) und Spargel. Und Eis am See – ich liebe den Frühling. Und neuerdings Smoothies, die Rezepte gibt es diesen Monat.

Gelesen: Zeitschriften über Zeitschriften, denn zwölf Stunden können echt lange werden. Außerdem viel Literatur zum Nibelungenlied, jetzt werden die Bücher schnellstmöglich verkauft – Mittelhochdeutsch ade.

Trennlinie

Mai ist Berlin <3 Arbeiten, die Stadt erkunden und viel Neues sehen steht auf dem Plan. Audrey Hepburn wäre heute nicht nur 85 Jahre alt geworden, sondern sagte auch, dass Paris immer eine gute Idee sei. In meinem Fall gilt das für Berlin und so sehr mir folgendes Motto sonst missfällt: Please be good to me.

In den nächsten Tagen werde ich euch übrigens noch meine Pläne für Berlin zeigen, sobald ich den Reiseführer komplett durchwälzt habe und die groben Stationen stehen. Bahnhof Zoo, Gedächtniskirche und den gesamten Kurfürstendamm habe ich heute schon (wieder)gesehen, auch Fernsehturm und Reichstag möchte ich einen zweiten Besuch nach sechs Jahren abstatten. Spannender sind natürlich Geheimtipps, habt ihr welche für mich? Was muss man gesehen haben, wo kann man gut essen und shoppen?

Das könnte dir auch gefallen

2 Kommentare

  • Antworten
    Sarah
    5. Mai 2014 um 10:59

    Oh Berlin, meine Heimat. Hier einige meiner Tipps:

    Shoppen:
    – kleine süße Kramsläden und einen tollen Secondhandladen im Hinterhof (http://kleidermarkt.de/places/berlin/colours) gibt´s in der Bergmannstraße in Kreuzberg
    – in Wilmersdorf gibt´s noch eine richtige Einkaufsmeile inkl. Fußgängerzone (was in Berlin eher selten ist)

    Stadt und Kultur:
    – eine tolle Aussicht hast du von der Spitze des Viktoriaparks in Kreuzberg aus … nicht weit entfernt von der oben erwähnten Bergmannstraße –> generell ist die ganze Gegend dort sehr schön und sehenswert
    – einen rekonstruierten Stadtkern siehst du im Nikolaiviertel nahe dem Alexanderplatz, dort bin ich immer gern –> von dort kannst du auch großartig am Ufer entlanglaufen und andere Stellen erkunden, z.B. die Museumsinsel, Hackescher Markt usw.
    – am 17. Mai ist Lange Nacht der Museen, die immer viel Spaß macht – mein Tipp: lass die großen staatlichen Museen außen vor (in die kommst du übrigens donnerstagabends kostenlos rein!) und suche dir eine gut schaffbare Route aus mehreren kleinen Museen/Ausstellungen aus, denn die sind nicht so überlaufen und die schaffst viel an einem Abend

    Essen:
    – Berlin ist DIE Frühstücksstadt, wir haben hier eine Menge großartige Frühstückscafés!
    – ich liebe z.B. das „Schwarze Café“, es liegt in der Kantstraße neben einer (kostenloser Eintritt!) Fotogalerie und hat 24 Stunden geöffnet –> der Schokokuchen ist der Hammer, aber die anderen Speisen schmecken auch gut 🙂
    – solltest du Fleisch essen, empfehle ich, wenigstens einmal eine Currywurst zu probieren 🙂 Eine der besten ist die Bio-Currywurst am Wittenbergplatz (http://wittys-berlin.de/)

    Viel Spaß in Berlin! –> und Achtung: im Sommer wird es mördermäßig heiß! *ächz*

    lg,
    Sarah

  • Antworten
    Jule
    5. Mai 2014 um 18:22

    Bei dem Daumen runter konnte ich nur bestätigend Nicken.. anstrengende Mitreisende sind.. anstrengend. Vor allem Kinder, die einem den Platz am Fenster im Flieger klauen (naahhh, und das Wetter war so grandios!) und dann den halben Flug die Verdunklung unten haben. In ihrer merkwürdigen Sprache Selbstgespräche führen. Der Mutter ununterbrochen Küsse überall hin drauf drückt. Singt (um solche Uhrzeiten sollte man als Kleinkind schlafen, nicht singen!). Sein Geräuschemachendesplüschtier die ganze Zeit drückt und.. die Mutter einfach nichts sagt. Hach, ja, manchmal liebe ich Kinder. Das mit dem Telefon hat die Mom übrigens die ganze Zeit vor dem Flug hinbekommen 😉 Da war mir der Hinflug mit einer Reihe für mich allein deeeeutlich lieber. So viel dazu. Achso, das mit dem Essen.. was soll ich sagen? Das hasse ich wirklich sehr. Bin da eher für geruchsneutralen Kram, ehem.
    Eine Frage hab ich da noch, ganz unanbhängig von anstrengenden Mitreisenden: WIE kann einen ein Kater so sehr beißen, dass man 3x zum Arzt muss? Herje. Katzenfreund bin ich übrigens auch nicht, ups..
    Umso positiver stehe ich dem Essen gegenüber – yumm sieht das gut aus! Die Pasta hätte ich am liebsten jetzt sofort und im Abgang den Kuchen sowie die klasse Erdbeere. Dir wünsche ich erst einmal eine grandiose Zeit in Berlin, nutze die Chance & bereite dir zudem einen tollen Aufenthalt! 🙂

  • Ich freue mich über Feedback <3