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Süße Flammkuchen aus dem Schokoholic-Backbuch „Meine feine Chocolaterie“

Kennt ihr das, wenn ihr einen Moment verpasst und es danach unangenehm ist, den eigentlichen Plan umzusetzen? Nach Ostern ist es noch nicht zu spät mit guten Vorsätzen, deshalb setze ich einen weiteren um: Euch dieses Rezept für süße Flammkuchen zeigen. Eigentlich wollte ich sie euch nämlich schon vor Monaten zeigen. Man kann sagen: im vergangenen Jahr. Man kann auch sagen: viel zu lange her. Denn das Rezept und vor allem das Buch, aus dem es stammt, hat mich vom ersten Moment an überzeugt. „Meine feine Chocolaterie“ von Andreas Neubauer ist im Hölker Verlag erschienen und ein Traum für alle Schokoholics, denn in dem Backbuch geht es nur um Schokolade. Von der ersten bis zur 175. Seite. Die Liste der Rezepte, die ich ausprobieren möchte, fasst ganze 23 Punkte, und das erste Experiment waren diese süße Flammkuchen.

Rezept für süße Flammkuchen

Ich kannte Flammkuchen bisher nur in der klassischen herzhaften Version, mit ordentlich Creme, Speck und Zwiebeln. Ok, wir haben auch schon variiert und den Belag mit Lachs und Lauch abgewandelt, doch süß wurde es bisher nicht. Bis jetzt, neuer Backbuch-Inspiration sei Dank. Zum ersten Mal habe ich auch Schokolade und Rosmarin kombiniert – es war sicher nicht das letzte Mal.

Zutaten für süße Flammkuchen á la „Meine feine Chocolaterie“

250g Dinkelmehl, 125g Mascarpone, 120g Pinienkerne, 100g Vollmilchschokolade, 50g brauner Zucker, 50ml Sahne, 15g Frischhefe, 2 EL Zucker, 2 EL Amaretto, etwas Salz und vier Rosmarinzweige. Außerdem etwa zehn Pflaumen, es schmeckt sicher auch mit anderem Obst.

Süße Flammkuchen á la "Meine feine Chocolaterie"

Hefe kann ja manchmal ein wenig zickig sein, doch hier war das gar kein Problem: Frischhefe zerbröseln und in 125ml lauwarmem Wasser auflösen. Wichtig ist, dass das Wasser nicht zu warm oder zu kalt ist, weil die Bakterien der Hefe sonst absterben. Mehl, Salz und Zucker zum Hefewasser geben, zu einem glatten Teig verkneten und für 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen – ich stelle den Teig dafür in den  Backofen, der auf 50 Grad vorgeheizt ist, oder stelle ihn in Nähe der Heizung.

In der Zwischenzeit die Stiele des Rosmarin entfernen und die einzelnen Nadeln hacken. Schokolade hacken. Pinienkerne anrösten, dann schmecken sie noch besser. Mascarpone, Sahne und Amaretto erhitzen und, sobald die Masse flüssig geworden ist, die gehackte Schokolade unterheben. Vom Herd nehmen und die Hälfte des Rosmarins zugeben. Creme abkühlen lassen, jetzt geht es mit dem Teig für süße Flammkuchen weiter.

Rezept für süße Flammkuchen

Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Den Teig in vier gleich große Portionen teilen, jede Portion sehr dünn ausrollen. Bei mir haben zwei Flammkuchen-Teigportionen nebeneinander auf ein Backblech gepasst. Gleichmäßig mit der Schokocreme bestreichen und Pflaumenspalten (bzw. Obstspalten, wie ihr mögt), Pinienkerne und restlichen Rosmarin verteilen und mit braunem Zucker bestreuen. Nach zwölf bis 15 Minuten im Ofen sind die Flammkuchen fertig, am besten schmecken sie noch warm.

Süße Flammkuchen eignen sich auch perfekt als Mitbringsel für ein Picknick – ich habe sie auf einen Ausflug mitgenommen und meine Familie war ganz begeistert. Umso schlimmer, dass diese Buchrezension mit dem leckeren Rezept für süße Flammkuchen so lange gedauert hat…

Dafür habe ich jetzt wieder all die Rezepte präsent, die ich schon längst aus „Meine feine Chocolaterie“ nachbacken wollte. Das Buch kann ich übrigens nur empfehlen, es ist toll! Schon bevor der Hölker Verlag mir ein Rezensionsexemplar geschickt hat, hatte ich es im Buchladen ins Auge gefasst – diese schönen Bilder, diese vielen Rezepte mit Schokolade.

Mein Dank gilt dem Hölker Verlag für das Rezensionsexemplar, 
das mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt wurde.

Hier findet ihr weitere Rezensionen, falls ihr Inspiration für euer (Koch-) Buchregal sucht.  Und falls ich eure Lust auf Schoki geweckt habe, hier sind weitere Rezepte mit Schokolade:

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2 Kommentare

  • Antworten
    Johanna
    29. März 2016 um 18:03

    Sowas habe ich bisher noch nicht ausprobiert, aber es klingt soo lecker. 🙂 Erinnert mich an Nutella Pizza. 😀
    Grüße,
    Johanna von http://dream-factory-of-my-world.blogspot.de

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      31. März 2016 um 08:57

      Hi Johanna, Nutellapizza habe ich wiederum noch nicht probiert, klingt auch gut 😉 Viele Grüße, Isabelle

    Ich freue mich über Feedback <3