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Aprikosen-Woche #1: Aprikosen-Tartelettes

Was ist der Unterschied von meiner Aprikosen-Tarte, die ich vor zwei Jahren gezeigt habe, zu den heutigen Aprikosen-Tartelettes? Die fruchtigen Kuchen sind als Tartelettes perfekt für den Sommer adaptiert: Sie schmecken genauso gut wie die Tarte, die ich damals fremdgebloggt habe, sind dabei aber schön klein und finden in jeder Picknicktasche ihren Platz. Neben dem Rezept wollte ich euch aber auch die Bilder nicht vorenthalten…

Sommerliche Aprikosen-Tartelettes

Aprikosen sind heute in der verdienten Hauptrolle, denn angesichts der beerigen Vielfalt geraten sie zu Unrecht fast ein wenig in den Hintergrund.  Dabei sind sie ab Juli bis etwa  September so vielseitig einsetzbar! Schon in wenigen Tagen zeige ich sie in einer klassischen Nebenrolle,  ebenfalls ohne Konkurrenz der roten Beeren – ich verkünde hiermit einfach mal die Aprikosen-Woche mit gleich zwei leckeren Rezepten! Wer mehr auf Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder Johannisbeeren steht, kann die Aprikosen-Tartelettes aber natürlich auch anpassen.

Die Zutaten für Aprikosen-Tartelettes:

Für den Teig eine dreiviertel Tasse Mehl, 3 EL weiche Butter, ein halber EL Zucker, ein Ei. Für die Füllung 300g Aprikosen, eine halbe Tasse gemahlene Mandeln, 1 EL Zucker, 2 EL weiche Butter, ein Ei und ein halber EL Mehl. Wer mag, kann Aprikosenmarmelade und etwas Mandelaroma verwenden.

Tartelette mit sommerlichen Früchten: Aprikosen

Die Aprikosen-Tartelettes brauchen vier Schritte:

  1. Für den Teig Mehl, Butter und Zucker vermischen, anschließend mit dem Ei zu einem Teig verkneten. Ich habe für die Tartelettes einfach die Tarte-Zutaten halbiert, was bei einem Ei natürlich nicht so gut klappt. Deshalb habe ich das Ei in einer kleinen Schüssel verquirlt und nach und nach zum Teig gegeben. Falls ihr zu viel Ei habt und der Teig nicht fest ist, einfach etwas Mehl zugeben. Den Teig zu einer Kugel formen und für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  2. Aprikosen waschen, entkernen und vierteln. Mandeln, Zucker, Butter und Ei zu einer Creme rühren.
  3. Den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig vierteilen und jeweils passend zu den Tarteletteförmchen ausrollen – ein etwas größeres Glas hilft dabei. Die Förmchen einfetten und mit Mehl einstäuben, bevor der Teig hineinkommt. Für zehn Minuten blindbacken, also ohne Füllung in den Ofen geben. Ich verzichte darauf, dafür Hülsenfrüchte zu nehmen, und lege einfach Backpapier auf den Tartelette-Teig.
  4. Die Füllung auf den blindgebackenen Teig geben, die Aprikosen darauf geben und nochmal für etwa 15 Minuten backen – regelmäßig nachsehen, dass der Teig nicht braun wird aber die Füllung etwas fest. Da ich nur drei Tartelette-Formen habe, blieb etwas Teig übrig und landete nach Art einer Linzer Torte auf zwei der  Tartelettes.

Fruchtig-süße Aprikosen-Tartelettes

Sommerliche Apriosen-Tartelettes bedeutet übrigens nicht, dass man sie nur bei 30 Grad genießen kann 😉 Sie machen sich auch bestens als kleiner Seelentröster, wenn es mal regnet, oder als Mitbringsel zum Picknick oder als Dessert beim Grillabend.

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7 Kommentare

  • Antworten
    Charlotte
    6. August 2015 um 08:55

    Wunderschöne Fotos, wie immer! Ich liebe Aprikosen (bzw. Marillen, wie sie in Österreich heißen). Im Gegensatz zu Nektarinen beschlabbert man sich nämlich beim Essen nicht von oben bis unten, ein unschätzbarer Vorteil!
    Die Tartelettes sehen sehr süß und fruchtig aus 🙂

    • Antworten
      ÜberSee-Mädchen
      8. August 2015 um 22:16

      Danke dir 🙂 Nektarinen habe ich allerdings auch schon gebunkert, trotz Geschlabber^^ Lieben Gruß

  • Antworten
    Tulpentag
    11. August 2015 um 07:55

    Hey 🙂
    Die Tartelettes sehen unglaublich lecker aus. Könnte ich auch mal wieder machen! Vielleicht mach ich sie dann direkt mal nach deinem Rezept 😉
    Lieben Gruß,
    Jenny

    • Antworten
      ÜberSee-Mädchen
      11. August 2015 um 21:54

      Das würde mich freuen, gib mir doch Bescheid wie sie geschmeckt haben 🙂 LG

    Ich freue mich über Feedback <3