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Selbstgemachte Brioche zum Frühstück

Manchmal braucht es einige Umwege, bis man zu einem Rezept kommt. So ging es mir mit selbstgemachter Brioche, mit diesem saftig-fluffigen Hefegebäck hatte ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht. Bis jetzt und bis ich die neu Deli mit einem Rhabarber-Brioche-Auflauf in die Hände bekam. Am gleichen Tag stieß ich auch auf ein Rezept für Brioche in MeinLandrezept und es war klar: Den Backtag mit meiner Mutter der während meines Urlaubs für den Blog eingeplant war, würde ich damit verbringen, Hefe immer wieder gehen zu lassen und diese selbstgemachte Brioche zu backen.

Selbstgemachte Brioche zum Frühstück

Dieses Rezept lohnt sich übrigens nicht nur für den Auflauf, den ihr schon ganz bald zu sehen bekommt, sondern auch für das nächste Frühstück. Denn Hefegebäck ist mit Butter und Marmelade unschlagbar lecker.

Die Zutaten für zwölf Brioche:

500g Mehl, 200ml Milch, ein Würfel frischer Hefe, 75g Butter, 50g Zucker, ein Ei und eine Prise Salz. Außerdem ein Eigelb zum späteren Bepinseln, damit die Brioche schön gelbgold wird.

Im ersten Schritt löst ihr die Hefe in warmer Milch auf und vermischt währenddessen Mehl, Zucker, Butter, Ei und Salz. Anschließend die Hefemilch zugeben und den so entstandenen Teig gut verkneten. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, ich stelle den Teig dafür bei etwa 40 Grad in den Backofen. Danach ist der Teig schon deutlich aufgegangen.

Brioche selbstgemacht Hefe Hefeteig Frühstück

Anschließend den Teig nochmal gut durchkneten und in zwölf Kugeln teilen. Die Kugeln dürfen in einer gefetteten und mit Mehl bestäubten Muffinform nochmal 30 Minuten aufgehen – bei uns gingen sie so gut, dass wir zwei Teiglinge verkleinert und einen 13. gemacht haben, der dann ganz dekorativ im weißen Schälchen in den Ofen kam. Den Ofen müsst ihr nur noch auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen lassen, währenddessen könnt ihr die Oberfläche der Brioche  mit einer Mischung aus einem Eigelb und etwas Wasser einpinseln. Nach 18 Minuten im Ofen sind die leckeren Hefeteilchen fertig.

Klingt nicht nach einem Ruck-Zuck-Rezept, diese selbstgemachte Brioche. Das ist es auch nicht, aber trotzdem einen Versuch wert. Oder auch zwei, oder drei… denn der Geschmack überzeugt, das kann ich euch versprechen. Gerade für ein Brunch oder ein ausführliches Frühstück mit Freunden oder Familie ist sie genau richtig und lässt sich gut vorbereiten, während man beispielsweise noch einen Aufstrich (hier einige meiner Frühlingsideen) oder das Rührei zusammenrührt.


Julias Blogevent GlücksküchePS: Der Wochenrückblick fällt aus, denn in meinem bloglovin‘-Feed warten noch zu viele Links darauf, für die Links der Woche gelesen zu werden… Zeitmangel trifft #slowfood15, dafür gibt es nächsten Sonntag einige Links mehr als sonst. Habt es schön!

PPS: Weil dieses Rezept so glücklich macht, bringe ich es bei Julia auf den Tisch. Ihr Blog Kochlie.be wird drei Jahre alt und ich gratuliere ganz herzlich, denn Julia ist auch offline sehr sympathisch. Sie stellt sich zum Bloggeburtstag die Frage, was Glück ist. Ich würde sagen, Glück is(s)t. Die Vorstellung, mit Brioches wie diesen in den Tag zu starten, macht mich glücklich. Die Kunst ist wohl, den Glücksmoment im Detail zu entdecken, ob kulinarisch oder im Alltag.

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8 Kommentare

  • Antworten
    TanjasBunteWelt
    12. April 2015 um 10:44

    Hmm, genau die richtige Größe 😉

  • Antworten
    Charlotte
    12. April 2015 um 21:46

    Mmmmh sehen die köstlich aus! In der Deli sind immer so tolle Rezepte, ich bin ganz hin und weg von den tollen Fotos (aber natürlich auch von deinen ;))
    Bin schon auf den Wochenrückblick gespannt, ich hab auch einiges nachzuholen, mein Blogfeed quillt über!
    GLG Charlotte

    • Antworten
      ÜberSee-Mädchen
      12. April 2015 um 22:10

      Manchmal reicht die Zeit einfach nicht, um sich durch die ganzen Blogs zu klicken -.- umso schöner, wenn Menschen wie du immer wieder verlässlich vorbeischauen <3 Haha und danke, die Bilder in der deli sind immer ein Traum - wo die ihre Props herbekommen, würde ich aber echt mal gerne wissen... LG

  • Antworten
    Kevin
    16. April 2015 um 09:00

    Hallo Isabelle,

    Brioche sind zeitaufwendig, ja, aber dafür wird man danach mit dem leckeren und fluffigen Ergebnis belohnt 🙂
    Deine sehen sehr lecker aus.

    Hab einen schönen Tag und liebste Grüße, Kevin

    • Antworten
      ÜberSee-Mädchen
      16. April 2015 um 19:37

      Hi Kevin, noch ein Brioche-Fan, sehr gut. Danke dir, das waren sie auch. Lieben Gruß

  • Antworten
    Julia
    18. April 2015 um 08:05

    Liebe Isabelle, ich liebe Brioche! Und diese kleinen Porzellanschälchen die du zum Backen genommen hast, hab ich auch daheim – dann MUSS ich das ja quasi mal nachbacken.
    Danke fürs Mitmachen und liebe Grüße
    Julia

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