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Schwedischer Schokokuchen Chokladbak ohne Mehl

Kennt ihr diese Schokokuchen, bei denen ihr die geschmolzene Schokoladen schon sehen und so richtig schmecken könnt? Wo nicht nur ein Hauch Schokolade drin ist, sondern der Teig fast wie flüssige Schokolade schmeckt? Das Blöde ist dann ja meistens, dass der Kuchen nicht nur geschmacklich, sondern auch auf den Hüften eine Wucht ist. Schwedischer Schokokuchen mit dem Namen Chokladbak ist anders. Der Grund: Backkakao und kein Mehl. Natürlich bleibt trotzdem Einiges an Zucker und Butter, doch das Gewissen ist nicht ganz so schlecht. Und vor allem: Es schmeckt. Als ob eben diese Unmengen Schokolade drin wären.

Rezept für Schwedischer Schokokuchen ohne Mehl

Ich habe diese Woche meinen Geburtstag gefeiert und schwedischer Schokokuchen wäre auf dem Kaffeetisch genau richtig gewesen. Das Dumme ist nur: Ich bin ja der Foodblogger und nicht meine Umgebung. Und weil ich inzwischen 26 Jahre alt bin mit einem Vollzeitjob, lässt es sich unter der Woche auch nicht mehr so gut feiern. Also gingen wir essen, morgen lade ich dann zum Essen ein. Kuchen für mich? Den muss ich mir in diesem Jahr selbst backen. Wenn das mit einem so tollen Kuchen belohnt wird, mache ich das doch immer gerne.

Zutaten für schwedischer Schokokuchen Chokladbak ohne Mehl:

250g Butter, 225g Haselnüsse (ich habe halb gemahlen, halb gehackt genutzt), 150g weißer und 120g brauner Zucker, 100g Backkakao, fünf Eier, einmal Vanillezucker plus Puderzucker zum Bestäuben.

Schwedischer Schokokuchen ohne Mehl

Nicht nur, dass dieser schwedische Schokokuchen unglaublich schokoladig schmeckt – er ist auch noch ganz fix zusammen gerührt. Daher starten wir mit dem Vorheizen des Backofens auf 180 Grad. Eine runde Kuchenform fetten und mit Mehl ausstäuben.

Dann 180 Milliliter Wasser in einem Topf aufkochen und den Backkakao einrühren. Im heißen Wasser auflösen, bis eine cremige Masse entsteht – ja, das funktioniert! Den Topf dabei vom Herd nehmen, damit es nicht zu heiß wird. Butterstückchen und den gesamten Zucker samt Vanillezucker für drei bis vier Minuten cremig schlagen. Die Eier nach und nach zugeben, anschließend die Kakaocreme und die Haselnüsse unterrühren. Teig in die Form füllen und für 20 bis 25 Minuten backen.

Schwedischer Schokokuchen Chokladbak ohne Mehl

Das Rezept stammt ursprünglich aus der Mutti, die sich zu einer meiner Lieblingszeitschriften gemausert hat. Beim ersten Durchblättern war das noch anders, doch gerade aus der ersten Ausgabe diesen Jahres habe ich unheimlich viel nachgekocht und -gebacken. Tipp der mutti für diesen schwedischen Schokokuchen: Den Kuchen für eine Stunde kalt stellen, bevor er serviert wird. Dann macht sich auch der Puderzucker besser. Mein Tipp: Dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Und damit vielleicht das nächste Geburtstagskind im Freundeskreis beglücken.

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5 Kommentare

  • Antworten
    Tanjas bunte Welt
    15. Oktober 2016 um 17:21

    Zuerst einmal alles Gute zum Geburtstag nachträglich, auch wenn du dir deinen Kuchen selber backen musst, weißt du zumindest, dass er schmeckt 😉
    Also wenn der nur halb so gut schmeckt wie er aussieht hmmm
    Liebe Grüße

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      17. Oktober 2016 um 21:36

      Danke dir für die Glückwünsche 🙂 Kannst das Rezept ja gerne probieren, ich war verzückt. Lieben Gruß nach Österreich, Isabelle

  • Antworten
    Hanna
    10. November 2016 um 11:56

    Hallo Isabelle,
    der Kuchen klingt schnell und einfach – und vor allem sehr lecker! Einen Kuchen ganz ohne Mehl zu backen fühlt sich für mich zwar zuerst einmal komisch an, aber ich kann mir vorstellen, dass er dank der Haselnüsse trotzdem gut klappt. Ich werde den Schokokuchen in der Vorweihnachtszeit mal ausprobieren!
    Viele Grüße aus Hildesheim,
    Hanna von HoseOnline.de

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      10. November 2016 um 21:50

      Hallo Hanna, dann lass es dir schmecken! Du kannst ja gerne berichten? Ich fand den Gedanken auch erst komisch, ohne Mehl zu backen, aber man lässt es ja nicht einfach weg. Und schnell und einfach ist das Rezept auf jeden Fall (und lecker!). Viele Grüße, Isabelle

    Ich freue mich über Feedback <3