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Plätzchenzeit: Walnuss-Schäumchen zur Eiweißverwertung

Walnuss-Schäumchen zählen seit einigen Jahren zu meinen liebsten Plätzchen. Sie sind so fluffig, so nussig und haben noch ein wenig Crunch. Jahr für Jahr hat meine Stiefmutter sie gezaubert, dann lagerten sie immer im Vorratsraum und haben scheinbar nur auf mich gewartet. Auf leisen Socken bin ich damals spätabends noch durchs Haus geschlichen, um mir ein Gute-Nacht-Walnuss-Schäumchen zu genehmigen. Das ein oder andere Mal habe  ich beim Backen geholfen, doch das Rezept habe ich mir nie notiert. Ein Fehler, denn ich war wohl die einzige, die sich in speziell diese Plätzchen verliebt hat, und das Rezept wurde ausgemustert. Also musste ich Google bemühen und aus den Ergebnissen ein Rezept kreieren, das meinen Walnuss-Schäumchen nahe kommt. Herausforderung angenommen und gemeistert, würde ich sagen!

Walnuss-Schäumchen Plätzchen-Rezept

Das Tolle an den Walnuss Schäumchen ist auch, dass sie die ideale Eiweißverwertung sind. Gerade wer einen extra-mürben Teig zusammen rührt, hat danach häufig noch Eiweiß übrig. Das ist zum Beispiel bei den sagenumwobenen Traumstücken der Fall, die ich auch unbedingt noch probieren möchte. Nicht so bei den Walnuss-Schäumchen, denn hier braucht es nur Eiweiß.

Allgemein sind meine Lieblingsplätzchen ziemlich genial: Sie brauchen wenige Zutaten und sind mehr als schnell gemacht. Kein Teig kneten, kalt stellen, stundenlanges Ausrollen und in Form stechen. Einfach Teig machen und löffelweise auf ein Backblech klecksen. So lobe ich mir das, ein toller Auftakt für die Plätzchensaison auf ÜberSee-Mädchen.de

Zutaten für etwa 40 Walnuss-Schäumchen:

200g Walnüsse, 70g Zucker, vier Eiweiß und eine Prise Salz.

Plätzchen Walnuss-Schäumchen zur Eiweißverwertung

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Den Ofen auf 140 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eiweiß steif schlagen und dabei den Zucker einrießeln lassen. Eine Prise Salz verstärkt den süßen Geschmack. Im Ursprungsrezept sind 100 Gramm angegeben, doch das finde ich zu viel. Die Walnüsse in eine Plastiktüte füllen und mit einem Nudelholz ein wenig klein schlagen – ich mag es, wenn noch einige Stücke übrig bleiben, das gibt einen schönen Crunch. Anschließend die Walnüsse unter das Eiweiß heben.

Den Teig mit Teelöffeln auf ein Backblech geben. Dabei ein wenig Abstand halten, denn sie gehen noch ordentlich auf und kleben sonst zusammen. Für etwa zwölf Minuten im Ofen backen – sie müssen gebräunt sein, dürfen aber nicht verbrennen. Also am besten zwischendurch mal nach ihnen sehen. Die Teigmenge ergibt zwei bis drei Backbleche.

plaetzchen-walnuss-schaeumchen-horz

Mein Stiefvater kennt und liebt die Schäumchen übrigens mit Haselnüssen – da meine Mum keine Haselnüsse mag, hatte er da ein wenig auf mich gehofft. Ihm hat aber auch die Variante mit Walnüssen gut geschmeckt… und ich wiederum versuche es nächstes Jahr dann vielleicht wirklich einmal mit anderen Nüssen. Eurer Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

Genießt die Vorweihnachtszeit!

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5 Kommentare

  • Antworten
    Janine | Buttermilkblog
    8. Dezember 2016 um 09:38

    Sehr gelunge Fotos! Ziemlich witzig, ein Rezept mit so wenigen Zutaten. Aber cool! Schöne Weihnachtszeit!

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      10. Dezember 2016 um 20:32

      Hi Janine, danke dir <3 Ich wünsche dir auch eine schöne Weihnachtszeit! Und viele Grüße, Isabelle

  • Antworten
    Tanjas Bunte Welt
    8. Dezember 2016 um 22:37

    Oje, schade das das Rezept weg war. Du hast es aber ja geschafft und deine eigenen „Lieblinge“ gezaubert. Ich werde mir das für nächstes Jahr merken, denn meine Kekswerkstatt ist bereits geschlossen
    Liebe Grüße

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      10. Dezember 2016 um 20:34

      Meine inzwischen auch, es muss irgendwann auch gut sein 😉 Freut mich, wenn die Schäumchen nächstes Jahr in deiner Küche landen. Eine tolle Vorweihnachtszeit wünsche ich dir <3 Viele Grüße, Isabelle

    Ich freue mich über Feedback <3