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Pfannkuchen-Torte zum Muttertag

An kaum einem Wochenende wird wohl so viel gebacken wie an diesem. Muttertag steht vor der Tür und damit nicht nur ein Besuch bei der Mama, sondern auch ein kleines Dankeschön. Gemeinsam Zeit verbringen. Wie ginge das besser, als beim gemeinsamen Kuchenessen? Ich backe fast jedes Jahr einen Kuchen zu Muttertag und habe für dieses Jahr eine geniales Rezept: Pfannkuchen-Torte. Das ist mal etwas anderes und besonders dank der vanilligen Creme sehr lecker. Gerade im Frühling und Sommer kann der Belag natürlich frisch-fruchtig ausfallen mit Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren… Die Torte lässt sich bestens morgens vorbereiten, das dauert nicht einmal eine Stunde und wir hatten alle Zutaten da. Dann steht dem spontanen Muttertags-Glück nichts im Weg.

Rezept für Pfannkuchen-Torte mit Creme

Mein früherer Mitbewohner hat mir immer von einer Pfannkuchen-Torte vorgeschwärmt, denn die hat er seinem besten Freund mal zum Geburtstag gemacht – sie waren auf einer Europa-Reise und hatten keinen Backofen, deshalb wählte er Pfannkuchen. Wegen seiner Schwärmerei hatte ich mir schon länger vorgenommen, das mal auszuprobieren. Die Gelegenheit ergriff allerdings kürzlich mein Freund, der sich sofort in die Idee verliebte und kaum einen Wimpernschlag später in der Küche die Zutaten zusammen rührte. Pfannkuchen sind sowieso sein Steckenpferd, auch aktuell zur Spargelsaison (wie und warum, will ich noch zeigen).  Dank einer Quark-Sahne-Mischung  hat dieses Rezept besonders viel leckere Creme ohne schlechtes Gewissen – so mag ich Kuchen am liebsten.

Zutaten für Pfannkuchen-Torte:

400g Magerquark, 250ml kalte Sahne, 200g Mehl, 200ml Buttermilch, 90g Zucker, zwei Eier, eine Zitrone, 5 Esslöffel Butter und 500g Früchte, in meinem Fall Pfirsiche. Außerdem eine Vanilleschote.

Rezept für Pfannkuchen-Torte zum Muttertag

Für vier bis fünf Pfannkuchen drei Esslöffel Butter schmelzen und mit den Eiern sowie Buttermilch vermischen. Mehl mit Backpulver und 40g Zucker mischen, unterrühren. Die restliche Butter in eine Pfanne geben und nacheinander die Pfannkuchen ausbacken. Zum Abkühlen beiseite stellen.

Für die Creme die (Bio-) Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen. Die Vanilleschote aufschneiden und das wertvolle, schwarze Innere auskratzen. Den Quark mit 50g Zucker, Zitronenschale und -saft sowie der Vanille vermischen. Sahne steif schlagen und in zwei Schritten unterheben, so wird die Quark-Creme schön fluffig.

Was das Obst angeht, verstoße ich gegen den unausgesprochenen Blogger-Kodex: Frisch müssen die Zutaten sein und saisonal. Meine Pfirsiche stammen aus der Dose, weil sie noch keine Saison hatten. Deshalb nehmt einfach das Obst, das euch schmeckt – ob aus der Dose, weil nicht saisonal, oder frisch aus dem Dorfladen. Je nachdem, welches ihr verwendet, putzen oder abtropfen lassen und klein schneiden.

Pfannkuchen-Torte geht schnell zum Muttertag

Jetzt wird geschichtet: Alle bis auf einen Pfannkuchen mit der Quarkcreme bestreichen, dabei etwas Rand frei lassen, damit es später nicht zu sehr überquillt. Auf jeden Pfannkuchen etwas von eurem Obst geben und dann die Pfannkuchen übereinander stapeln. Leicht andrücken und den oberen Pfannkuchen mit der restlichen Quarkcreme sowie Früchten verzieren.

That’s it, so einfach zaubert ihr eine Pfannkuchen-Torte auf den Kuchentisch und macht eurer Mum eine Freude. Eigentlich ja ein wenig ungerecht, dass Väter am Vatertag nicht so gewürdigt werden – Papa, du bekommst dafür beim nächsten Grillen ein Extra-Steak.

PS: Die Vanilleschote nicht wegschmeißen, sondern wie Anni es [hier] zeigt, in ein Weckglas mit Zucker stecken. So macht ihr euren eigenen Vanillezucker.

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4 Kommentare

  • Antworten
    Peter Arndt
    8. Mai 2016 um 09:28

    Darauf freue ich mich <3

  • Antworten
    Tanjas Bunte Welt
    8. Mai 2016 um 14:09

    Hmmmlecker, über die hätte ich mich auch gefreut
    Lieb Grüße

  • Antworten
    Charlotte
    8. Mai 2016 um 15:47

    Ich würde mal sagen, das passt nicht nur zum Muttertag gut 😉 Die Idee mit der Vanilleschote finde ich im Übrigen super, hab ich letztens schon ma wo gelesen aber wieder vergessen.

    GLG Charlotte

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      8. Mai 2016 um 20:36

      Ist wirklich eine sehr einfache Resteverwertung und lohnt sich. Und ja, die Pfannkuchen-Torte schmeckt imemr 😀 Lieben Gruß nach Wien

    Ich freue mich über Feedback <3