Inspiration/ Living

Mein Workspace-Makeover

Zwei Monate ist es schon her, dass ich euch vier Tipps für einen schönen Arbeitsplatz gegeben habe und in der Zwischenzeit habe ich meinen Workspace nach diesen Tipps aufgehübscht. Der Schreibtisch hat in unserer Wohnung ein kleines Schattendasein inne, obwohl er direkt neben dem Fenster unseres Schlafzimmers steht. Mein Schreibtisch ist klein und schmal und passt perfekt in die Lücke zwischen Kommode und Wand – Improvisation ist alles, wenn man von einer Drei- in eine Zwei-Zimmer-Wohnung zieht und der Arbeitsraum ersatzlos gestrichen wird. Umso wichtiger ist es, sich auch an einem so kleinen und improvisiert eingerichteten Arbeitsplatz wohlzufühlen. Ich mag den Schreibtisch wegen seiner praktischen Schubladen und Schlichtheit, doch die Wand darüber hat mir in den vergangenen Monaten nicht mehr gefallen. Die Bilder waren ein schwacher Versuch einer Gallery Wall und die Bilderrahmen wanderten jetzt direkt in den Müll. Denn dank meines Workspace-Makeovers brauche ich sie nicht mehr, jetzt glänzt der Arbeitsbereich mit Polaroid-Bildern und Korkkreisen, die ich mit einem DIY verschönert habe.

Workspace-Makeover vorher nachher Polaroid-Bilder Ordnung und Blumen, mein erster und mein vierter Tipp vom vorhergehenden Beitrag, sind schnell umgesetzt: Für Ordnung habe ich schon länger hübsche Gläser umfunktioniert und darin meine Stifte gesammelt. Zeitschriftensammler beherbergen Blöcke & Co und das weitere Chaos verschwindet in Schubladen, mein Masking Tape ist dort etwa in einer ehemaligen Glossybox aufgehoben. Die Pflanze, die von der Fensterbank auf den Schreibtisch umgezogen ist, macht sich dort hervorragend, oder?

Im zweiten Tipp hatte ich geraten, Farbe ins Spiel zu bringen und aus tristem Bürograu auszubrechen – meine Farbe ist dieses Blau, in dem auch die gegenüberliegende Wand gestrichen ist. Das Blau findet sich auch in einigen der Polaroid-Bilder, die meine Wand jetzt verschönern, wieder. Weitere Farben sind weiß, rosa und braun. Braun ganz einfach deshalb, weil Kork braun ist und ich schon lange auf Kork stehe, besonders am Schreibtisch. Deshalb habe ich für mein Workspace-Makeover auch auf dieses Naturmaterial zurückgegriffen und es mit silberner Sprühfarbe aufgehübscht.

Polaroid-Bilder für Workspace-Makeover

Als ich mich in Kork verliebt habe, wusste ich erstmal nicht, wo ich die Oldschool-Glasuntersetzer herbekommen sollte. Der Familienfundus erwies sich als Goldgrube und ich konnte von meiner Mutter einige runde Exemplare ergattern. Wenig später stieß ich im kik auf runde und eckige Korkuntersetzer für etwa 1,50 Euro, also mehr als günstig. Kik ist in der örtlichen Innenstadt übrigens der einzige Laden, der bis 20 Uhr geöffnet hat, und wird deshalb nach Feierabend ab & zu besucht – perfekt für mein Workspace-Makeover.

DIY-Quickie: Gemusterte Kork-Untersetzer

Ihr braucht runde oder eckige Korkuntersetzer und Farbspray, etwa von Edding oder von Obi. Ich habe silbernes von Obi verwendet und dafür keine fünf Euro ausgegeben. Schnell, einfach und auch noch günstig, so mag ich das. Mit Masking Tape habe ich Muster abgeklebt, etwa einfache Linien oder ein Chevron-ZickZack. Kleine Tortenspitze ergibt auch einen schönen Effekt. Wenn ihr euer Muster abgeklebt habt, besprüht ihr den Kork mit dem Farbspray – am besten draußen wegen des Geruchs. Schon nach wenigen Minuten ist die Farbe getrocknet und ihr könnt das Tape oder die Spitze entfernen und habt eure aufgehübschten Korkuntersetzer.

Mit Polaroid-Bildern und Kork-DIY zum Workspace-Makeover

Mein Workspace-Makeover

Die Korkuntersetzer machen zusammen mit den Polaroid-Bildern mein Workspace-Makeover aus. Mit doppelseitigem Klebeband habe ich die kleinen Kork-Pinnwände befestigt. Außerdem habe ich kleine Metallklemmen ergänzt, an denen etwa eine Tortenspitze hängt. Während ich den hübschen weißen Metallkranz schon vor Monaten beim Dänischen Bettenlager gefunden habe, kamen die Polaroid-Bilder nun neu dazu. Sie stammen von cewe.de und zählen als Fotogeschenke, ich durfte damit mich selbst beschenken und meinen Schreibtisch verschönern. Ich bin wirklich begeistert von dem guten Druck meiner Photos, auch das Erstellen der Polaroids ist denkbar einfach und die Auswahl der Schriften, mit denen sie verziert werden können, ist groß. Ich habe  hübsche Bilder anderer gewählt, etwa motivierende Sprüche oder Photos, und einige meiner Bilder samt Reiseerinnerungen an Italien, Berlin oder Budapest ausgedruckt.

Mit durchsichtigen Pins kamen die Bilder an meine kleinen Kork-Pinnwände. Und wenn die mir nicht mehr gefallen, kommen einfach neue Bilder dran und kein Bilderrahmen muss leiden.

Dieser Beitrag wurde freundlich unterstützt von Cewe. 
Meine persönliche Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

PS: Weitere Inspiration zu Workspace und Kork bekommt ihr auf meinem Pinterest-Board zum Thema Workspace.

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3 Kommentare

  • Antworten
    Julia
    13. Mai 2015 um 17:42

    Finde deinen Arbeitsplatz richtig toll, ich hingegen habe ja nicht einmal einen Schreibtisch 😀

    Liebe Grüße,
    Julia

  • Antworten
    MalerKlecksi
    15. Mai 2015 um 23:52

    Sehr schöner Arbeitsplatz.
    Die Idee mit den Korkuntersetzern ist super, von denen habe ich auch noch einige, die werden wohl bald dran glauben müssen. 😉

    LG Alex

    • Antworten
      ÜberSee-Mädchen
      26. Mai 2015 um 21:29

      Oft hat man die tollsten DIY-Ansätze ja zuhause rumfahren, so wie jene Korkuntersetzer 😉 Schreib mir, was du daraus gezaubert hast, ja? Lieben Gruß, Isabelle

    Ich freue mich über Feedback <3