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Italienischer Bohneneintopf als Seelenfutter

Manchmal geht es Schlag auf Schlag und man steht den ganzen Morgen in der Küche. So geschehen, als mein Freund eine Männer-Grippe ausbrütete und den gesamten Samstag nicht ansprechbar war. Als Lieblings-Vorzeige-Freundin bin ich natürlich in die nächste Apotheke gefahren und habe ihn mit Medikamenten en masse eingedeckt, doch während seiner Genesung hatte ich vieeeel Zeit zum Kochen und Backen. Die perfekte Zeit für ein neues Kochbuch und gemütliche Stunden mit Soulfood, wie es im Buche steht: Italienischer Bohneneintopf.

Rezept für italienischer Bohneneintopf

Den Reim mit den Böhnchen kennt jeder, doch mir waren sie bisher nur in geringen Maßen  als Beilage bekannt und nicht als Hauptbestandteil eines Eintopfes. Wir waren aber rasch überzeugt und dieses Gericht wird es jetzt öfter geben. Und beim nächsten Mal entstehen vielleicht noch schönere Bilder, wenn der Liebste nicht in dem Raum mit dem besten Licht schläft, bis dieses verschwunden ist.

Die Zutaten für italienischer Bohneneintopf:

180g weiße Bohnen, eine Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, zehn Scheiben Speck, 1,5l  Gemüsebrühe, 250ml Sahne, eine Zitrone und 150g Gnocchetti Sardi (das sind kleine Suppennudeln). Zum Würzen außerdem Salz, Pfeffer und Majoran.

Rezept für italienischer Bohneneintopf

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in einem Topf mit etwas Olivenöl anschwitzen. Den Speck in breite Streifen schneiden und die Hälfte dazu geben. Die Bohnen abtropfen lassen und dazu geben. Ich habe die aus der Dose genommen, die man nicht mehr einweichen muss. Wer trockene Bohnen verwendet, sollte sie vor dem Kochen für 12 Stunden einlegen. Mit Brühe aufgießen und für 30 Minuten kochen (bei zuvor trockenen Bohnen: zwei Stunden).

Anschließend die Hälfte mit der Sahne pürieren, mit der Pasta wieder in den Topf geben und für zehn Minuten kochen. Mit Saft und Schale der Zitrone, Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken. Den restlichen Speck in einer Pfanne anbraten. Den Eintopf anrichten und mit den Speckstreifen garnieren.

Rezept für italienischer Bohneneintopf

Das Rezept stammt aus „Plant Power“ aus dem Callwey-Verlag, eine wirklich schöne Rezeptesammlung nach Jahreszeiten. Dieser italienischer Bohneneintopf ist beispielsweise beim Herbst gelistet. Dort steht er zusammen mit einem Apfel-Rotkohl-Gratin, das ich unbedingt noch ausprobieren möchte. Viele Rezepte funktionieren aber auch jahreszeiten-unabhängig. Die Rezepte sind allgemein schön bebildert, übersichtlich gestaltet und einfach nachzukochen – und dass ich schon drei davon getestet habe, entspricht einem Gütesiegel. Was mir besonders gut gefällt: Anders als der Titel vielleicht vermuten lässt, lenkt dieses Kochbuch den Blick auf pflanzliche Produkte. Und das ohne erhobenen Zeigefinger. Natürlich stammen die Produkte dann aus dem Hause Alpro, das an dem Buch beteiligt war, doch die kann man ja auch ersetzen.

Mein Dank gilt dem Callwey Verlag für das Rezensionsexemplar, 
das mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt wurde.

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3 Kommentare

  • Antworten
    Saftige Schoko-Brownies - ÜberSee-Mädchen
    10. Dezember 2015 um 08:39

    This Article was mentioned on xn--bersee-mdchen-ifb56a.de

  • Antworten
    Krisi von Excusemebut...
    24. Februar 2016 um 19:56

    Ich liebe ja weisse Bohnen, allgemein eigentlich alle Bohnen!Eine leckere Idee!=)
    LIebe Grüsse,
    Krisi

    • Antworten
      Isabelle Arndt
      25. Februar 2016 um 22:19

      Danke dir für deinen Kommentar 🙂 Weiße Bohnen kannte ich davor ja ehrlichgesagt nicht, doch inzwischen schätze ich sie. Habe mich eben auf deinem Blog umgesehen, leckere Rezepte! Viele Grüße, Isabelle

    Ich freue mich über Feedback <3