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Früher & Heute: Berufswünsche

Prinzessin, Prinzessin oder doch Prinzessin? Kindliche Berufswünsche hatte jeder und so viel sei verraten: Prinzessin stand bei mir nicht zu hoch im Kurs. Meist zirkulieren die kindlichen Vorstellungen um klassische Berufe wie Krankenschwester oder Arzt/Ärztin sowie PolizistIn, LehrerIn…

Was ich als Kind werden wollte und was ich nun geworden bin, ist ein gutes Thema. Und das einer gemeinsamen Blogpostreihe der Blogger Lounge. Gestern war Mia und morgen ist Leeri dran, schaut auch bei ihnen mal vorbei. Doch jetzt zu meinen Berufswünschen…

Childhood

Detektivin? Personal Shopper? Köchin? Wäre alles eine Option gewesen, aber nie ernsthaft. Meine Leidenschaft für Die Drei Fragezeichen, das Shopping oder das Ausprobieren neuer Rezepte hätte wohl jeweils nicht den Berufsalltag überlebt, geschweige denn ausgefüllt.

Doch grundsätzlich wären diese Jobs nicht schlecht, denn ich würde damit meiner Leidenschaft nachgehen – zu einem Beruf gehört für mich immer auch die Berufung. So fühlte ich mich mit zarten fünf oder sechs Jahren zum Beruf der Tierärztin berufen, weil ich Tiere liebe und wollte, dass es ihnen gut geht. KO-Kriterium: Ich kann kein Blut sehen. Anschließend wollte ich Lehrerin werden, weil ich es besser machen wollte als mein damaliger Mathelehrer. KO-Kriterium: Mathe war besonders im Abitur nicht gerade meine Stärke.

img059Also was tun, was werden? Das ist eine Entscheidung, die unheimlich weitreichend und entsprechend schwer zu treffen ist. Glücklicherweise fügte sich das eine zum anderen: Schon mit 12 oder 13 Jahren saß ich fasziniert (und heimlich) vor dem Fernseher, um Carrie beim Tippen ihrer denkwürdigen Zeilen zuzusehen und wenige Jahre später wünschte ich mir nichts mehr als einen Laptop, um ebenso auf dem Bett sinnieren zu können wie sie. Außerdem war ich schon immer gut in Deutsch und Fächern wie Geschichte oder Gemeinschaftskunde, war schon immer neugierig und wissbegierig –  der Beruf der Journalistin lag fast nahe.

Zum 18. Geburtstag bekam ich meinen ersten Laptop geschenkt und kurz nach meinem Abitur machte ich das erste „richtige“ Praktikum in einer Redaktion. Seitdem arbeite ich an meiner Zukunft als Journalistin und sammle Erfahrungen bei Zeitungen und mit Praktika. Meine Eltern scheinen meinen beruflichen Werdegang fast geahnt zu haben, als sie mit mit etwa vier Jahren dieses Kleid anzogen: „La fille poetique“ also „Kleine Poetin“. Mein absolutes Lieblingsbild aus meiner Kindheit, es verbindet früher und heute und zeigt meinen Berufswunsch: Ich möchte und werde schreiben.

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5 Kommentare

  • Antworten
    Marina
    28. Juli 2013 um 14:04

    Wie süß die Bilder sind & schön du das geschrieben hast – man merkt echt jedesmal, dass das Schreiben dir Spaß macht. Kommst bestimmt mal ganz groß raus :))

  • Antworten
    Julia
    28. Juli 2013 um 14:54

    Oh wie toll! Das Bild ist ja der oberhammer 😀 drück dir die Daumen für deine weitere Zukunft!

  • Antworten
    Fyn
    29. Juli 2013 um 20:58

    Die Bilder sind auch einfach klasse 😀
    Ich wollte früher immer Astronautin werden, hat leider nicht so hingehauen, dazu würde ich heute immer noch nicht nein sagen :<

  • Antworten
    Leeri
    30. Juli 2013 um 18:15

    Das ist so spannend und die Bilder sind süß 🙂

  • Antworten
    Änna
    30. Juli 2013 um 22:21

    Sehr schön geschrieben 🙂
    Ich freue mich immer für jeden, der so schnell seinen wirklichen Berufswunsch erkennt und umzusetzen versucht. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du das schaffst, was du dir wünschst und später als Journalistin schreiben wirst.
    Bei mir hat sich die Suche nach dem Traumberuf etwas über Umwege ergeben, deswegen weiß ich aber umsomehr zu schätzen was ich später mal machen werde.

  • Ich freue mich über Feedback <3