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Food: Ofen-Hähnchen á la Jamie Oliver

Seit Juli schmückt „Jamies 30 Minuten Menüs“ schon meine Wohnung, hier habe ich euch das Kochbuch bereits gezeigt. Und tatsächlich habe ich schon das ein oder andere Rezept probiert – teilweise nicht komplett, aber immer lecker. Das Rezept, das ich euch heute zeigen möchte: Hähnchen und Tomaten aus dem Ofen, zerdrückte Bratkartoffeln und Rahmspinat. Den Erdbeer-Slush, den Jamie Oliver als Nachtisch eingeplant hat, habe ich weggelassen. Das Beste bei diesem Rezept: die angegebene Zeit von 30 Minuten ist tatsächlich einzuhalten! Die Rezepte sind allesamt nach den Zubereitungsschritten gegliedert, damit man das auch schafft.

Die Zutaten:

Für die Kartoffeln:

  • 700g kleine rotschalige oder neue Kartoffeln
  • einige Zweige Rosmarin
  • einige frische Lorbeerblätter (geht auch ohne)
  • 6 Knoblauchzehen

Für den Spinat:

  • ein Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • einige frische Thymianblättchen
  • etwas Muskatnuss
  • ein großes Stück Butter
  • 40g junger zarter Blattspinat (laut Rezept frisch, geht auch TK)
  • 100g Kochsahne
  • 25g Parmesan

Für das Ofen-Hähnchen:

  • Oregano & Paprikapulver
  • ein Stück Butter
  • 4 Hähnchenbrustfilets je 180g
  • eine Bio-Zitrone
  • 300g Kirschtomaten an der Rispe
  • 4 Scheiben durchwachsener Räucherspeck
  • einige Zweige Rosmarin

+ die Grundzutaten Olivenöl, Meersalz & Pfeffer

Lasst euch von dieser langen Zutatenliste nicht abschrecken! Es lohnt sich und die Zutaten sind auch leicht einzukaufen.

Vorbereitung: Wasserkocher einschalten und den Backofengrill auf Maximum vorheizen. Dazu einen mittelgroßen Topf auf mittlere, einen weiteren Topf auf mittlere und eine große Pfanne auf niedrige Hitze stellen.

Die Kartoffeln waschen, längs halbieren (je nach Größe) und mit etwas Salz in den mittelgroßen Topf füllen. Mit kochendem Wasser bedecken und zugedeckt 12-14 Minuten kochen lassen, bis sie gar sind.

Für den Spinat die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Scheiben schneiden, anschließend Olivenöl in den weiteren Topf füllen und den gepressten Knoblauch zugeben. Mit etwas kochendem Wasser auffüllen, dazu kommen Thymian, Muskatnuss und Butter. Etwa 3 Minuten einkochen lassen und gelegentlich umrühren.

Das Hähnchen mit Oregano, Salz, Pfeffer und Paprika würzen und in der großen Pfanne mit Olivenöl und Butter anbraten, 4-5 Minuten auf beiden Seiten.

Anschließend den Spinat waschen und im Topf mit den Frühlingszwiebeln zusammenfallen lassen. Dabei darauf achten, dass nichts ansetzt!

Die Zitrone vierteln und zusammen mit den gewaschenen Tomaten in eine große Bratform legen, das Fleisch samt Flüssigkeit zugeben. Dann den Speck auf das Hähnchen legen (ich hatte leider nur Würfel). Kurz in der Pfanne gewendete Rosmarinzweige dazugeben und die Form für 14 Minuten unter den Grill schieben.

Die inzwischen gar gewordenen Kartoffeln mit Olivenöl, Rosmarin und Lorbeer in die leere Pfanne geben. Dazu etwas Salz und den gepressten Knoblauch, die Platte dann auf hohe Stufe schalten. Mit einem kleinen flachen Deckel die Kartoffeln so fest andrücken, dass sie platzen und teilweise zerdrückt werden. Nach drei Minuten wenden und erneut kräftig mit dem Deckel andrücken. Immer wieder wenden und andrücken.

Jetzt ist auch der Spinat fast so weit: Umrühren, Sahne zugießen und die Hitze reduzieren. Den Parmesan hineinreiben und nochmals gut umrühren.

Und fertig ist das schnelle, leckere Hauptgericht: das Hähnchen aus dem Ofen nehmen (nachdem man getestet hat, ob es durch ist) und mit dem Spinat und den Kartoffeln anrichten. Das sieht dann in etwa so aus:

Und ist definitiv sehr lecker! Wenn auch knoblauchlastig, die insgesamt zehn Knoblauchzehen kann man bedenkenlos um einige reduzieren. Nicht verzichtbar ist allerdings der Rosmarin, der besonders den Kartoffeln das gewisse Etwas verleiht.

Guten Appetit!

PS: So definiert übrigens Wikipedia Appetit:

Unter Appetit (von lat. appetitus cibi „Verlangen nach Speise“) versteht man einen psychischen Zustand, der sich durch das lustvoll geprägte Verlangen, etwas Bestimmtes zu essen, auszeichnet. Damit unterscheidet er sich als psychologisches Phänomen von dem in erster Linie physiologischen Gefühl des Hungers.

Ich hoffe ich konnte euer lustvoll geprägtes Verlangen anregen 🙂

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