Photographie/ Unterwegs

Erleben & Entdecken: Fischerbastei [Budapest]

In den letzten drei Wochen habe ich mir schon einige Wahrzeichen Budapests angesehen und möchte euch nach und nach einige Orte vorstellen, die entweder bezeichnend für Budapest sind oder mir besonders gefallen haben. Wenn ich wieder in Deutschland bin, gibt es auch einen ausführlichen Guide für all diejenigen, die es vielleicht auch einmal nach Budapest verschlägt.

Kombi Wahrzeichen FischerbasteiNachdem ihr [hier] schon das Parlament gesehen habt, befinden wir uns jetzt quasi auf der anderen Seite der Donau, haben die Kettenbrücke überquert und sind auf dem Burgberg. Wenn man mit der Seilbahn hinaufgefahren ist (oder weniger faul war und die Treppen genommen hat) befindet sich links die Burg inklusive der Nationalgalerie (Beitrag folgt) und rechts die Matthiaskirche samt Fischerbastei.

Die Matthiaskirche lasse ich heute mal außen vor, denn als ich an jenem Sonntag zu diesem Teil des Burgbergs kam, war es schon nach 17 Uhr und die Kirche geschlossen. Mit  meiner Familie werde ich mir die Matthiaskirche sicher ansehen und berichten.

Budapest Fischerbastei

Hintergrund

Die Fischerbastei ist ein Teil der ehemaligen Festungsmauer und wirkt wie ein Miniatur-Disney-Schloss, sehr verspielt und vielfach mit Statuen etc. geschmückt. Laut Reiseführer ist der Stil neoromanisch und traf damals (zum Ende des 19. Jahrhundert) den Nerv der Zeit. Wie so oft zeigt sich Ungarn patriotisch: die sieben Türmchen symbolisieren die sieben Stämme, die sich zu Ungarn vereinigt haben.

Der Name stammt wohl daher, dass an diesem Platz früher der Fischmarkt war. Auch eines der seeehr vielen Denkmäler darf natürlich nicht fehlen, in diesem Fall zeigt es den heiligen Stephan. Mehr Informationen gibt es auch bei Wikipedia (die Luftaufnahme!)

Budapest Burgberg-27

Nicht zu vergessen ist der unvergleichliche Ausblick von der Fischerbastei auf die Pest-Seite (hatte ich erwähnt, dass die Donau die Stadt in Buda und Pest teilt? Damals haben sich drei Städte zu Budapest zusammengeschlossen…) samt Margareteninsel (links), Parlament (geradeaus) und Kettenbrücke (etwas rechts).

PS: Die Bestuhlung der Fischerbastei, die ihr oben seht, stammt übrigens von einem Café – was für eine Vorstellung, im Sommer mit einem Caipirinha dort zu sitzen und den Blick über die gesamte Stadt schweifen zu lassen…

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2 Kommentare

  • Antworten
    namimosa
    28. März 2013 um 16:51

    ich bin ja mal gespannt ob ich in die ecke auch mal reisen werde… 😉

    ja, mein abikleid war wirklich mein persönlicher traum. allerdings hängt es seitdem im schrank und wartet auf eine neue gelegenheit mal getragen zu werden… puh, so was kommt leider nicht oft vor.

    nein! das mache ich nicht! 😉
    ich gehöre tatsächlich zu denjenigen die ihre kamera auf den monochrom modus stellen, wenn sie s/w fotografieren.
    wie du schon schreibst ist die wirkung in s/w eine ganz andere und meiner meinung nach muss man die daher auch gleich in s/w sehen, damit man das licht, kontrast etc. gleich richtig einstellen kann.

    mit wie wenig man sich auf einmal zu frieden gibt, was?
    so eine heiße dusche kommt einem dann schon wie der himmel auf erden vor. 😉
    ich war vor kurzem in Venedig, es war saukalt und im hotel ging die heizung nicht, weswegen wir minusgrade im zimmer hatten… das war auch heftig! ich war noch nie in meinem leben soooo froh, als eine heizung wieder ging…

  • Antworten
    copycat
    29. März 2013 um 21:55

    Sehr schöne Fotos! 🙂
    Ja, ich bin auch vom Bodensee. Haha, die Welt ist halt doch irgendwie klein. Also eigentlich wohn‘ ich in so ’nem Dorf bei Stockach. Woher kommst du genau?!
    Wohn‘ allerdings jetzt wegen meines Studiums in Augsburg, so oft bin ich also gar nicht am See.

    LG 🙂

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