Food/ Frühstück

Last-Minute-Geschenk: Bratapfel-Marmelade

Gibt es ein Geschenk, das mehr von Herzen kommt, als etwas Selbstgemachtes? Ich glaube kaum, besonders wenn es so gut schmeckt wie Bratapfel-Marmelade – meine erste Marmelade und dann ist sie gleich so lecker! Allgemein sind Blogger, besonders Food-Blogger, mit ihren DIYs und dem obligatorischen Sonntagskuchen ja mehr und mehr die Spießer von heute, oder? Und ich lobe mir die neue Spießigkeit, denn dabei entstehen so viele schöne und leckere Projekte und Ideen. Und wenn die Bratapfel-Marmelade das herzliche Extra zum anderen Geschenk ist, finde ich das umso besser.

Rezept für Bratapfel-Marmelade als kulinarisches Geschenk

Marmelade ist bekanntlich nicht nur eine gute Möglichkeit, frisches Obst zu konservieren und auch in der Nebensaison verfügbar zu machen, sondern auch eine geniale Resteverwertung. Und mir werden die Äpfel trotz „An apple a day (keeps the doctor away)“ viel zu schnell weich, da ist Bratapfel-Marmelade das ideale Rezept. Weihnachtsgeschenke aus der KücheDarauf bin ich übrigens nicht selbst gekommen, sondern dank dem Buch „Weihnachts-Geschenke aus der Küche“ aus dem Thorbecke-Verlag. Die Anfrage zum Testen kam schon im Sommer und Weihnachten war damals noch ganz weit weg, doch es geht dann doch erstaunlich schnell bis der 24. Dezember nur wenige Tage entfernt ist.

Die Zutaten für Bratapfel-Marmelade:

500g Äpfel, 250g Gelierzucker, 100ml Apfelsaft (am besten naturtrüb), 100ml Wasser, 50g Marzipan, 40g gehackte Mandeln, etwas Butter, zwei TL Zimt und Saft einer halben Zitrone. Bei mir ergibt das vier Gläser.

Rezept für Bratapfel-Marmelade als kulinarisches Geschenk

Die Äpfel schälen und entkernen, dann in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel in einem Topf mit etwas Butter anschwitzen, die gehackten Mandeln dazugeben und wenig später mit Apfel- und Zitronensaft sowie Wasser ablöschen. Für zehn Minuten köcheln lassen.

Währenddessen die Marmeladengläser sterilisieren, indem ihr Wasser im Wasserkocher kocht und eure Gläser in die Küchenspüle stellt. Mit kochendem Wasser die Gläser und Deckel begießen und stehen lassen. Nach etwa zehn Minuten ausspülen und abtrocknen – am besten mit einem frischen Geschirrtuch, je weniger Bakterien, desto besser.

Marzipan klein schneiden und zu der Apfel-Masse geben. Wer mag, gibt auch eine handvoll Rosinen dazu und lässt die künftige Bratapfel-Marmelade noch für fünf Minuten köcheln. Dann Gelierzucker und Zimt zugeben, anschließend der Produktanweisung folgen – bei mir hieß das, die Masse noch einmal aufzukochen und dann weitere fünf Minuten köcheln zu lassen. Anschließend in die sterilisierten Gläser geben und gleich auf den Kopf stellen. Zehn Minuten später könnt ihr sie schon wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Rezept für Bratapfel-Marmelade als Weihnachts-Geschenk aus der Küche

Fertig ist das Weihnachtsgeschenk aus der Küche. Wer mag, kann noch hübsche Etiketten basteln – ob aus Masking-Tape oder mit Hilfe eines Dymo-Printers, womit wir wieder bei den DIY-Bloggern wären. Besonders praktisch bei dem Buch „Weihnachts-Geschenke aus der Küche“ finde ich, dass im hinteren Teil bereits mögliche Etiketten hinterlegt sind, die man sich einfach kopieren kann. Auch sonst ist das Buch empfehlenswert, denn darin stecken zahlreiche kulinarische Geschenk-Ideen von süß bis herzhaft. Auf meiner To-Do-Liste stehen beispielsweise noch ein Limettenöl, Orangen-Cranberries und Senfsauce. Oder doch Orangentrüffel? Dieses Jahr werde ich das nicht mehr zu Weihnachten schaffen, doch Essensgeschenke kommen sicher auch unter dem Jahr gut an.

Mein Dank gilt dem Thorbecke Verlag für das Rezensionsexemplar, 
das mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt wurde.

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2 Kommentare

  • Antworten
    Marco
    23. Dezember 2015 um 10:54

    Die Marmelade sieht echt super aus, gut das ich schon alles habe. 😀

  • Ich freue mich über Feedback <3