Fantastic & Free Fonts #11

Schnapszahl, zum elften Mal gibt es hier schöne, kostenlose Schriften zu sehen. Die hören seit etwa zwei Jahren auf den Namen „Fantastic & Free Fonts“ und machen sich ganz großartig in Texten, auf Bildern und Blogs. Schriftarten zum kostenlosen Download sind etwas, wofür ich das Internet regelrecht liebe – so viel Inspiration ist nur einen Klick entfernt. Und auch wenn man denkt, man hat schon alle Schriften gesehen, kommt regelmäßig eine neue Schriftarten zum kostenlosen Download daher. Ballerina Script und Laser Metal sind in dieser Zusammenstellung ein Beispiel dafür, wie ich auch nach über hundert Fonts noch neue Lieblinge finde. Welche Schrift ist euer Liebling?

Schriftarten zum kostenlosen Download

Alle ziemlich hübsch, oder? Nicht jede lässt sich einfach aussprechen (Tagapagsalaysay muss ich jedes Mal nachsehen, ob ich es richtig schreibe), doch mir gefällt die Zusammenstellung ganz gut. Ohne viele Worte habe ich euch hier alle wichtigen Links:

Die Schriftarten zum kostenlosen Download:

Ballerina Script | Fat Tats | Post-It-Penscript

Gardenia | Laser Metal | WC Mano Negra

Rage Italic | Quicksand Dash | Snickles

Tagapagsalaysay | Mathlete Skinny | Another Shabby

Wie üblich gilt: Hier findet ihr all meine Schriftarten zum kostenlosen Download, die ich bisher gezeigt habe, und hier eine Anleitung, wie ihr die Schriften bei Windows installieren könnt. Viele Schriften kommen beim Download mit Terms of Use, häufig steht das auch beim jeweiligen Portal schon dran – aufpassen, denn nicht alle Schriften dürfen ohne Einschränkungen genutzt werden.

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Zitronen-Buttermilch-Tarte für den Sommer

36 Grad und es wird noch heißer… – kennt ihr dieses Lied noch? Lang genug haben wir auf den Sommer warten müssen, doch inzwischen zeigt er sich ja von seiner schönsten Seite. Bei mir zumindest, wie ist das bei euch? Das weckt die Lust auf frische Salate und erfrischende Getränke, doch auch die Dessert müssen im Sommer nicht zu kurz kommen. Es muss vielleicht nicht die bombige Mousse au Chocolat sein, doch wie wäre es mit einer Zitronen-Buttermilch-Tarte? Die schmeckt schön sommerlich-frisch. Genau richtig an Sommertagen wie heute.

Rezept für Zitronen-Buttermilch-Tarte

Der Weg zu diesen Bildern allerdings war schwer. Ich sage nur unvorhergesehene Gelatine-Umstände und ein Sonnenuntergang, der viel früher kam als erwartet.  Ich hatte meiner Mum einen Kuchen zum Nachtisch versprochen und wollte die Zitronen-Buttermilch-Tarte mitbringen. Das Rezept dafür hatte ich mir schon länger abgespeichert. Was ich aber unterschätzt hatte, war die Zeit, die Gelatine zum Festwerden braucht. Also musste ich „kurz“ vor Ort photographieren. Meine Mutter und ich haben ja bereits mehrfach zusammen photographiert, allerdings unter anderen Umständen – ohne hungrige Männer und mit deutlich mehr Zeit. Zwar bedeuteten die Männer auch helfende Hände, doch schwindendes Licht konnten auch die nicht herbeizaubern. Und ihre hungrigen Blicke setzen mich minimal unter Druck. Das Ergebnis: Ich hatte in der virtuellen Dunkelkammer ganz schön zu tun, damit sich das erste und das letzte Bild dieser Reihe gleichen.

Doch für meine Fehlplanung kann das Rezept natürlich nichts, denn die Zitronen-Buttermilch-Tarte hat gänzlich überzeugt.

Rezept für Zitronen-Buttermilch-Tarte passend zum Sommer

Das Rezept habe ich mir übrigens [hier] abgeschaut und wie Kira habe ich die Chance genutzt, eine neue Tarteform auszuprobieren. Meine ist allerdings nicht länglich, sondern nahezu quadratisch mit den Maßen 20 auf 25 Zentimeter. Meine Masse reicht daher nicht nur für die Zitronen-Buttermilch-Tarte, sondern auch für sechs Tartelettes.

Zutaten für eine Zitronen-Buttermilch-Tarte & sechs -Tartelettes:

Für den Mürbeteig-Boden 250g Mehl, 125g Butter, 50g Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und ein Ei. Für die Buttermilch-Masse 350ml Zitronenbuttermilch, 50ml Sahne, zwei Esslöffel Mascarpone, Saft einer Zitrone, sechs Blättchen Gelatine, 2 EL Zucker.

Sommerliche Zitronen-Buttermilch-Tarte

Die Zutaten für den Mürbeteig vermischen, verkneten und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Das Rezept meiner Mutter, das ich zum Beispiel [hier] nutze, kommt übrigens ohne Kühlzeit aus, falls ihr es eilig habt. Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche quadratisch ausrollen und in die Tarte-Form geben. Den restlichen Teig mit einem Glas für die Tartelette-Formen ausstechen. Tarte und Tartelettes für zehn Minuten bei 180 Grad backen, ich steche ihn dafür mit der Gabel ein wenig ein. Der Teig darf dabei aber nicht zu braun werden.

Rezept für Zitronen-Buttermilch-TarteIn der Zwischenzeit die Buttermilch-Masse vorbereiten: Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen, Mascarpone und Buttermilch zugeben. Ich mag es ein wenig säuerlich, deshalb habe ich den Saft der gesamten Zitrone zugegeben – hier kann man je nach Geschmack variieren. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und zu der Masse geben. Eigentlich funktioniert Kiras Rezept mit Pulver-Gelatine, doch die hatte ich nicht da. Blatt-Gelatine hat zudem den Vorteil, dass sich keine Klümpchen bilden. Die Masse ist jetzt noch sehr flüssig, davon aber nicht irritieren lassen: Das Buttermilch-Sahne-Gemisch auf der Tarte verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen – das hat bei mir etwa zwei Stunden gedauert.

Mein Fazit: Diese Zitronen-Buttermilch-Tarte lässt sich gut  vorbereiten und hat mich geschmacklich überzeugt. Kennt ihr das Eis mit Buttermilch-Zitrone-Geschmack? Es ist mein absolutes Lieblingseis und diese Tarte schmeckt ganz ähnlich – das kann also nur gut sein. Auch meine Familie war begeistert. Da hat sich die Mühe mit den Photos doch gelohnt.

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Schnelle selbstgemachte Brötchen zum Frühstück

Wie könnte ein Sonntag besser starten als mit leckeren Brötchen? Mit leckeren, selbstgemachten Brötchen! Für mich gehört gerade am Wochenende ein richtig schönes, ausgiebiges Frühstück dazu, um gut in einen entspannten Tag zu starten. Und während unter der Woche besonders Granola  auf dem Frühstückstisch steht (ich wechsle nach wie vor zwischen Nuss-Granola und Schoko-Granola), darf es am Wochenende ein wenig mehr sein: Brötchen, Ei und leckerer Aufstrich. Entsprechend blöd ist es, wenn beim Einkaufen mal zu wenig Aufback-Brötchen im Einkaufswagen gelandet sind und das Wetter so gar nicht dazu einlädt, zum nächsten Bäcker zu laufen. Zumal der um 10 Uhr schließt und damit nichts für Spät-Aufsteher ist. Ich habe mich schon mehrmals im Internet nach einem einfachen Rezept für Brötchen umgesehen, doch viele davon muss man bereits am Vortag ansetzen. Nicht so dieses Rezept für schnelle selbstgemachte Brötchen. Auch  Ruck-Zuck-Brötchen genannt – mit Hefe, aber ohne Vorteig.

Rezept für schnelle Brötchen ohne Vorteig

Die Zutaten für schnelle selbstgemachte Brötchen hat man meist im Haus: Mehl, Milch und etwas Salz. Und, ganz wichtig: Hefe, am besten frische. Die habe ich nicht immer im Kühlschrank, notfalls funktioniert es bestimmt auch mit Trockenhefe.

Zutaten für schnelle selbstgemachte Brötchen ohne Vorteig

300g Mehl, 150ml Milch, 50ml Wasser, ein halber Hefewürfel, ein Teelöffel Salz und ein halber TL Zucker.

Typisch für Hefe ist, dass sie gehen muss, das ist auch bei diesem Rezept so. Daher im ersten Schritt den Backofen auf 50 Grad vorheizen, damit der Teig dort gleich eine warme Umgebung hat. Insgesamt müsst ihr etwa eine Stunde an Zeit rechnen, bis ihr eure selbstgemachten Brötchen genießen könnt – der Teig braucht 30 Minuten zum Gehen und nochmal 15 bis 20 Minuten im Backofen. Nur, dass euch der Magen nicht zu sehr knurrt…

Brötchen schnell selbstgemacht mit Hefe

Backofen auf 50 Grad Umluft vorheizen. Der Teig ist rasch zusammen gerührt: Mehl in eine Schüssel sieben, mittig eine Mulde bilden und Salz sowie Zucker auf den Rand geben. Die Milch etwas erwärmen, damit die Hefe sich nachher wohlfühlt. Mit lauwarmem Wasser vermischen und in die Mulde geben. Den halben Hefewürfel in das Milch-Wasser-Gemisch bröseln, auflösen und alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten. Zum Aufgehen nun für 30 Minuten zugedeckt in den Ofen stellen.

Anschließend Teig aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Brötchen aus dem Teig formen, bei mir kamen neun kleinere heraus. Mit einem Messer kreuzförmig einritzen und für 15 bis 20 Minuten im Ofen backen. Schon hat ihr schnelle selbstgemachte Brötchen, ganz frisch und herrlich warm. Da zergeht die Butter noch beim ersten Bestreichen – perfekt für zartschmelzende Nutella, wie ich finde.

Rezept für schnelle selbstgemachte Brötchen ohne Vorteig

Klingt einfach, ist es auch – ich war ganz begeistert von meinen ersten selbstgemachten Brötchen und das Sonntagsfrühstück war gerettet. Künftig ist es kein Problem mehr, wenn der Bäcker schon zu hat. Ich habe mich für das erste Mal an einem Grundlagen-Teig versucht und auf Experimente verzichtet. Beim nächsten Mal wird das anders sein, das ist sicher. Dann liegen noch einige andere Zutaten bereit: Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch und Köstlichkeiten wie getrocknete Tomaten, Oliven oder ein wenig Käse. Auch beim Mehl sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, vielleicht zeige ich euch beim nächsten Mal schnelle selbstgemachte Brötchen aus Dinkelmehl? Und Körner sind auch eine einfache, aber sehr leckere Möglichkeit, den selbstgemachten Brötchen extra viel Geschmack zu geben. Da bekommen die Körner der Salatmischung eine ganz neue Funktion…

Weitere Rezepte für ein leckeres Frühstück

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Lachs-Avocado-Sandwich wie in Amsterdam

Manche Beiträge brauchen ganz schön lange, bis sie das Licht der Onlinewelt erblicken. Das Rezept für dieses Lachs-Avocado-Sandwich zum Beispiel. Warum ist mir unerklärlich, denn es schmeckt sehr gut und ich bereite es mir seit Monaten regelmäßig zu. Vielleicht ist es die fehlende Saisonalität? Rhabarber, Erdbeeren und Co. drängeln sich in der Beitragsplanung gerne mal vor, weil es sie eben nur für eine begrenzte Zeit gibt. Über Lachs und Avocado kann man das wahrlich nicht sagen. Doch gerade das macht dieses Sandwich zu einem All-time-Favoriten, so ganz ohne sehnsüchtiges Warten auf die Saison.

Lachs-Avocado-Sandwich

Zum ersten Mal gegessen habe ich dieses Lachs-Avocado-Sandwich vor einigen Monaten in Amsterdam. Und seitdem habe ich davon geschwärmt und an dem Rezept getüftelt. Und bevor jetzt die nächste Nachtzug-Reise nach Prag ansteht und ich von dort leckere Rezeptinspiration mitbringe, zeige ich euch noch rasch dieses yummy Sandwich. Ein Anlass ist auch die (Food)Blog-Parade Picknick auf der Wiese (hier die Facebook-Seite und hier ein Übersichtspost mit allein Teilnehmern), die eine ganze Menge leckerer Picknick-Rezepte sammelt. Ich packe eindeutig dieses Sandwich in meinen Korb und ihr?

FoodBlog-Parade Picknick

Die Kombination von Lachs und Avocado funktioniert immer, doch dieses Sandwich hatte etwas besonderes. Rasch war klar: Kapern müssen auf jeden Fall rein, dazu noch ein wenig frische Kresse und nussiger Rucola.

Zutaten für ein Lachs-Avocado-Sandwich:

Ein Krusti-Brot (knuspriges Baguette, alternativ längliches Körnerbrötchen), etwa 75g Räucherlachs, eine halbe Avocado, eine handvoll Rucola, ein Löffel Miracel Whip (geht auch Balance), Saft einer halben Zitrone, ein Teelöffel Kapern, etwas Kresse und Salz, Pfeffer.

Rezept für geniales Lachs-Avocado-Sandwich

Das Lachs-Avocado-Sandwich ist rasch gemacht und was zählt, ist die Vorbereitung: Das Brötchen längs aufschneiden, dabei aber eine Seite nicht ganz durchtrennen, damit es später besser zu essen ist. Avocado halbieren und die Hälfte mit Stein bis zum nächsten Gebrauch im Kühlschrank lagern – der Stein sorgt dafür, dass sie nicht braun wird. Die andere Avocadohälfte längs einschneiden und mit einem Löffel die Schale abtrennen, so habt ihr schöne Scheiben. Die halbe Zitrone auspressen, etwa einen Teelöffel über die Avocadoscheiben geben, damit sie nicht braun werden. Rucola waschen, grobe Stiele abschneiden.

Für das Dressing den restlichen Zitronensaft mit Miracel Whip, klein geschnittenen Kapern, der Kresse und Salz, Pfeffer mischen.

Rezept für Lachs-Avocado-Sandwich

Jetzt nimmt das Lachs-Avocado-Sandwich bereits Gestalt an: Einen Teil des Dressings auf dem unteren Teil des Brötchens verteilen. Dann den Lachs, darauf den Rucola und darauf die Avocado drapieren – bei der Reihenfolge könnt ihr natürlich variieren, doch diese hat sich bei mir bewährt. Jetzt kommt das restliche Dressing obenauf.

Das Garn hat dabei nicht nur eine rein optische Funktion, sondern hält das Sandwich tatsächlich gut zusammen – ich bin ja ein Fan von viel Belag, also ganz viel Lachs und Avocado und Rucola… da platzt ein Brötchen schon einmal aus allen Nähten, wenn man das so sagen kann. Deshalb ist es auch so wichtig, das Brötchen nur an einer Seite aufzuschneiden. Dank dem Garn verrutscht übrigens auch nicht so viel, wenn das Sandwich im Picknickkorb landet.

Egal wann, wie und wo ihr dieses Lachs-Avocado-Sandwich probiert (und das zu tun, kann ich euch uneingeschränkt empfehlen): Lasst es euch schmecken!

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Ein letztes Mal Erdbeeren: Erdbeer-Torte

Ich möchte nicht schon wieder einen Beitrag mit Gerede über das Wetter beginnen, aber… Sommer, wo bleibst du? Zum Glück habe ich noch ein leckeres Rezept mit Sommerbeeren in petto, das zumindest kulinarisch ein wenig Sommer verspricht: Erdbeer-Torte. Erdbeeren und Torte, das ist genauso lecker wie es klingt. Wird auch höchste Zeit, dass es hier wieder süß wird, nach zwei Salaten und einem schwäbischen Soulfood. Besonders, da sich die Erdbeer-Saison dem Ende zuneigt. Womit wir wieder beim Thema Wetter und Sommer wären, denn so wenige Erdbeeren wie in diesem Jahr habe ich wohl selten gegessen. Einen guten Grund hat das natürlich nicht, wie könnte es. Dafür habe ich schon zwei Mal diese Erdbeer-Torte mit saftigem Brownie-Boden gegessen.

Rezept für Erdbeer-Torte mit Brownie-Boden

Das erste Mal war, als mein Freund sich damit zu Geburtstag selbst beschenkte (war auf Instagram zu sehen). Nachdem alle davon geschwärmt haben, gab es die Erdbeer-Torte gleih nochmal – ganz ohne Anlass, einfach weil sie so lecker ist. Und weil ich sie dann photographieren konnte, um euch an meinem Beerenglück teilhaben zu lassen. Und an dem Glück, einen zunehmend koch- und backfreudigen Liebsten zu haben natürlich.

Zutaten für Erdbeer-Torte mit Brownieboden:

500g Erdbeeren, 400g Sahne, 300g Mehl, 300g Butter, 300g Zucker, 300g Frischkäse, 150ml Milch, sechs Eier, 100g gemahlene Haselnüsse, 100g Zartbitterschoki, 50g Puderzucker, zwei Päckchen Vanillepulver, etwas Backpulver und etwas Salz.

Ihr merkt schon, dank Sahne, Butter und Frischkäse ist die Erdbeer-Torte nicht gerade ein leichtes Vergnügen. Immerhin stehen die Erdbeeren an erster Stelle, außerdem ergibt das Rezept zwölf Stück – wer nur eins isst, ist also fein raus. Auch wenn das schwer fallen könnte.

Beerenstark: Rezept für Erdbeer-Torte mit Brownieboden

Ich finde ja, der Begriff Torte ist meist ein wenig abschreckend. Dabei können eindrucksvolle Torten auch ganz leicht gebacken sein, so wie diese Erdbeer-Torte: Boden backen, auskühlen lassen, halbieren und mit Creme und Beeren schichten. Noch ein Wort zum Brownieboden: Ich habe ihn einfach so getauft, weil der Schokoboden auch dank der Haselnüsse sehr saftig ist – in Kombination mit den Erdbeeren ein kleines Träumchen.

Dafür den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Schokolade in Stücke brechen und mit der Butter in einem Topf schmelzen lassen. Zucker und Eier verquirlen. Wenn die Masse hell und cremig ist, die Schokolade unterrühren. Anschließend die festen Zutaten vermischen: Mehl, gemahlene Haselnüsse, zwei Teelöffel Backpulver und eine Prise Salz. Dann kommt der Teig zusammen: Die festen Zutaten im Wechsel mit der Milch unter die Schoko-Masse rühren. Auf einem Backblech verteilen und für 20 Minuten backen.

Beeindruckende Erdbeer-Torte einfach und schnell gemacht

Für die Creme, die auf den Schokoboden kommt, Frischkäse und Puderzucker mit einem Schneebesen glatt rühren. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und unter die Frischkäse-Masse heben. Erdbeeren putzen und etwa die Hälfte in Scheiben schneiden, die kommen auf den unteren Boden. Die restlichen Erdbeeren halbieren, die kommen später obenauf.

Rezept für Erdbeer-Torte mit zwei SchichtenJetzt kommt der einzig knifflige Teil: Den ausgekühlten Boden der Länge nach in zwei gleich große Teile schneiden. Der Teig ist sehr saftig und erinnert ich an einen Brownie, daher braucht das ein wenig Geduld und Gefühl – aber wenn mein Freund das schafft, könnt ihr das auch!

Anschließend etwa die Hälfte der Creme auf dem unteren Boden verteilen und mit Erdbeerscheiben belegen. Den zweiten Teil des Schokobodens auflegen und noch einmal von vorn: Creme verteilen, Erdbeeren drapieren.

Diese Erdbeer-Torte ist so lecker, dass meine Mutter sie sich allein aufgrund eines Handybildes und meiner Schwärmerei gewünscht hat. Ob das zur aktuellen Erdbeer-Saison noch klappt, wage ich zu bezweifeln. Doch das Tolle ist: Diese Torte schmeckt auch mit allen anderen Früchten. Ich liebe so wandelbare Rezepte, die quasi Alljahres-Rezepte sind. Auch wenn sie dann nicht so sehr nach Sommer schmecken, doch das passt ja wieder zum Wetter.

Wer noch mehr Beeren-Rezepte für den Saisonabschluss sucht, wird übrigens bei Ina fündig. Denn ich bin nicht die einzige, die ein beeriges Rezept zum Blogevent einreicht. Bei Facebook habe ich schon einige andere Erdbeer-Rezepte entdeckt, aber auch Himbeeren, Blaubeeren… Das wird toll.

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