Asia-Salat mit saftigem Rindfleisch

Okay, die Zeit von Bohnen mit Spätzle ist erstmal vorbei, denn bei 30 Grad vergeht die Lust auf deftiges Essen. Alle sprechen von einem Quickie-Sommer und ich habe das passende Rezept: Asia-Salat mit Rindfleisch. Kulinarisch geht es für mich an so warmen Tagen wie heute nämlich eher nach Fernost. Und damit es nicht zu warm wird, bleiben wir bei Salat. Vor einigen Wochen dachte ich mir beim Durchsehen meiner Rezeptsammlung noch, dass ich viel zu wenig Salat-Rezepte zeige. Doch ich hole auf! Salat muss dabei keine Beilage sein, dieser asiatische Salat wird dank der leckeren Rindfleischstreifen zu einem vollwertigen Abendessen.

Rezept für Asia-Salat mit Rindfleisch

Theoretisch könnte man alle Zutaten in einen Topf schmeißen, ein wenig Currypaste und Mie-Nudeln dazu und es wäre ein leckeres Curry. Aber nein, heute bleibt die Küche kalt. Zumindest, wenn man vom Rindfleisch anbraten absieht. Die Portion reicht für acht Esser beim Grillen, dann bekommt jeder einige Rindfleischstreifen. Um das Rezept für zwei abzuwandeln, einfach die Hälfte des Gemüse nehmen.

Die Zutaten für Asia-Salat mit Rindfleisch:

Ein halber Kopf Chinakohl, drei Möhren, ein bis zwei Paprika, eine handvoll Radieschen, eine Schalotte, eine handvoll gesalzene Erdnüsse, 100g Sprossen und 250g Rindfleisch, z.B. Roastbeef von Wilder Heinrich. Als kurze Marinade fürs Fleisch eine halbe Chili, Petersilie, ein kleines Stück Ingwer und etwas Sesamöl. Für das Dressing eine Chili, ein daumengroßes Stück Ingwer, eine Knoblauchzehe, 3 EL Sesamöl, 3 EL Fischsauce, 1 EL helle Sojasauce, Saft von zwei Limetten, 2 TL Zucker, Salz und Pfeffer.

Rezept für Asia-Salat mit Rindfleisch

Die Zutatenliste wirkt lang, doch letztlich ist es ganz einfach: Gemüse, Gewürze und Fleisch. Wir beginnen mit dem Gemüse: Chinakohl in feine Streifen schneiden und waschen, auch die Sprossen waschen. Paprika und Karotten werden zu Streifen, Radieschen und Schalotten zu feinen Scheiben. Für das Dressing den Ingwer schälen und klein reiben, die Chili in Scheiben schneiden und die Knoblauchzehe durch eine Knoblauchpresse drücken. Mit den restlichen Zutaten (Sesamöl, Fischsauce, Sojasauce, Limettensaft, Zucker, viel Salz und Pfeffer) vermischen. Über den Asia-Salat geben, damit er schon ein wenig durchziehen kann. Nicht vergessen, die Erdnüsse zuzugeben.

Anschließend geht es um das Fleisch, den eigentlichen Höhepunkt dieses asiatischen Salats. Denn das ist besonders fein und stammt von Wilder Heinrich, einem richtig tollen Online-Shop. Darüber verrate ich euch gleich mehr, erst einmal die Zubereitung: 250g vom Limousin Roastbeef abwaschen und trocken tupfen. In einer warmen Pfanne mit ein wenig Olivenöl anbraten, für zwei bis drei Minuten pro Seite. Bei mir war das Fleisch insgesamt fünf Minuten auf dem Herd, anschließend in Alufolie einpacken und ein wenig ruhen lassen. In Scheiben schneiden und mit Chili, Ingwer, Petersilie und etwas Sesamöl in eine Plastiktüte geben, so dass die Gewürze das Fleisch umhüllen. Wenig später könnt ihr schon servieren, dafür einige Scheiben Rindfleisch über den Asia-Salat drapieren und genießen.

Asia-Salat mit Roastbeef

Jetzt aber zu Wilder Heinrich: Die Manufaktur für gesunden Genuss steht für regionale Qualität und dieses Fleisch ist tatsächlich mit das beste, was ich bisher gegessen habe. Dabei zählt Fleisch ein wenig zu meinen Angstgegnern in der Küche: Gerade bei so tollem Fleisch habe ich Respekt vor dem richtigen Anbraten. Schließlich soll es nicht zu durch aber auch nicht blutig sein. Auch in dieser Hinsicht war das Limousin Roastbeef die richtige Wahl, es ist bestens gelungen und war unglaublich saftig.

Rezept für Asia-Salat mit Rindfleisch und lecker DressingLimousin steht übrigens für die Rasse der Tiere. Wie Qualität bei Wilder Heinrich aussieht, steht hier – bei Rohstoffen vor der Haustür bin ich dabei, auch wenn es noch per Post seinen Weg zu mir finden muss. Der Grundgedanke ist genau richtig. Und warum gutes Fleisch so wichtig ist, habe ich nach einem Tag im Schlachthof hier kurz beschrieben – dass kiloweise Fleisch für kleine Euro-Beträge nicht gut sein kann, ist aber eh klar, oder?

Ähnlich toll wie das Limousin Roastbeef im Asia-Salat schmecken wohl auch die anderen Produkte, doch das kann ich nur erahnen. Sebastian von Wilder Heinrich hat mir zwar noch zwei Burgerpatties zum Probieren geschickt, doch die waren ganz fix von meinem Freund verspeist. Okay, ich habe sie freigegeben, weil ich unterwegs war und das Fleisch nicht schlecht werden lassen wollte. Doch das mit dem Fotobeweis müssen wir nochmal üben… Unser Telefonat sah dann etwa so aus:

„Hast du dir schon Burger gemacht?“ – „Ja.“ – „Hast du Bilder gemacht?“ – „Nein.“ – „Hat es geschmeckt?“ – „Ja.“ – „Anders als normales Fleisch aus dem Supermarkt?“ – „Ja schon.“

So war das nicht gedacht. Da muss ich wohl nochmal bestellen, um mir einen Burger zu zaubern. Dann packe ich auch gleich das Curry-Grillpaket dazu, darauf bin ich schon sehr gespannt.

Dieser Beitrag wurde freundlich unterstützt von Wilder Heinrich. Danke für die leckere Zusammenarbeit!
Meine persönliche Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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Auszeit vom Sommer: Bohnen mit Spätzle

So eine Auszeit vom Sommer kommt mir manchmal gerade recht, muss ich gestehen. Das Thermometer sinkt auf solide 20 Grad? Okay, dann kann ich mal wieder Bohnen mit Spätzle essen. Bei 30 Grad wäre es mir dafür nämlich viel zu warm, doch den ganzen Sommer darauf verzichten, möchte ich auch nicht. Bohnen mit Spätzle sind so ein Wohlfühlessen, das die Welt wieder ins Lot bringt. Wenn ich ein wenig Zeit zum Kochen habe, gibt es dann Linsen mit Spätzle. Und wenn es schnell gehen muss, Bohnen mit Spätzle.

Rezept für schwäbische Bohnen mit Spätzle

Ihr merkt: Spätzle sind ein wichtiger Bestandteil, damit Essen für mich zum Soulfood wird. Pasta auch immer eine gute Wahl, doch manchmal muss es ein schwäbischer Klassiker meiner Heimat sein. Ich spreche kein Schwäbisch und bin auch sonst kein Heimatkundler, doch kulinarisch hat Schwaben schon so einiges zu bieten. Dass ich kein verbissener Schwabe bin, zeigt sich zum Beispiel daran, dass die Spätzle im Alltag auch aus der Tüte sein dürfen – wenn wir ehrlich sind, hat man einfach nicht immer die Zeit dafür. Doch ich war wirklich mal wieder überrascht, wie schnell es auch selbstgemacht geht! Und dass es sich geschmacklich lohnt, ist eh klar.

Die Zutaten für Bohnen mit Spätzle:

500g Bohnen (TK), 75g Speck, eine Zwiebel, etwas Mehl, etwas Brühe, etwas Butter, Bohnenkraut, Salz und Pfeffer. Wer mag, nimmt noch 100ml Sahne. Für die Spätzle 400g Mehl, vier Eier, etwas Mineralwasser und etwas Salz, außerdem eine Spätzlepresse. Oder 400g fertige Spätzle.

Bohnen mit Spätzle

Die Zubereitung geht ganz fix und dauert bei fertigen Spätzle etwa 15 bis 20 Minuten, bei selbstgemachten höchstens 30. Deshalb gleich das Nudelwasser aufsetzen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit dem Speck in der Butter anschwitzen, die Bohnen zugeben und für etwa zwei Minuten immer wieder umrühren. Mit Mehl bestäuben und etwas Brühe ablöschen – ich mache das nach Gefühl, es müssten etwa 200ml sein. Die Bohnen dürfen nicht schwimmen, sollten aber knapp bedeckt sein. Mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut würzen und zehn Minuten kochen lassen.

Rezept für schwäbische Bohnen mit SpätzleIn der Zwischenzeit die Spätzle zubereiten. Dafür das Mehl mit Eiern, Mineralwasser und Salz mischen und zu einem geschmeidigen Teig schlagen – vielleicht habt ihr das im Fernsehen schon einmal gesehen, man muss den Teig mit einem Kochlöffel wirklich schlagen, so dass er Blasen schlägt. Dann ist er am besten. Mit einer Spätzlepresse in gesalzenes Nudelwasser drücken. Dabei immer eine Ladung gar werden lassen (dann steigen sie nach oben), abschöpfen und warm stellen, bevor die nächste kommt.

Die Bohnen müssten in der Zwischenzeit gar sein – sie sollten noch ein wenig knackig und nicht zu weich sein. Wer mag, kann die Sauce, die dank des Mehls schon cremig und dank des Bohnenkrauts sehr lecker ist, noch mit Sahne verfeinern.

Bohnen mit Spätzle vermischen und es sich bequem machen. Genießt die Auszeit vom Sommer, bevor wir wieder bei 30 Grad am See liegen können.

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Zucchini-Salat zum Grillen

Heute schon gegrillt? Heute nimmt das Wetter bei uns am Bodensee eine Auszeit vom Sommer und ich starte mit Regen in den Tag. Doch wenn wir grillen, ist das bei uns häufig so: Die Salate stehen bereit, doch das Fleisch braucht noch seine Minuten auf dem Grill. Und bevor es gar ist, habe ich mich an den Salaten (und natürlich dem lecker Baguette mit Kräuterbutter) schon ein wenig satt gegessen. Mit diesem Zucchini-Salat läuft das ein wenig anders, denn der stammt selbst vom Grill. Könnte man negativ interpretieren und mit Wartezeit verbinden. Kann man aber auch direkt nachmachen, weil die angegrillte Zucchini mit Tomaten, Feta und Pinienkernen eine so leckere Kombination ist.

Rezept für Zucchini-Salat zum Grillen

Der Zucchini-Salat braucht ein wenig Vorbereitung, doch die lässt sich sinnvoll nutzen: Während der Liebste auf dem Grill die Zucchini-Scheiben wendet, lassen sich easy andere Salate oder Beilagen vorbereiten. Und wenn der Salat erstmal auf dem Tisch steht, ist es eine leckere Abwechslung zum klassischen Tomate-Mozarella oder grünen Salat.

Zutaten für Zucchini-Salat:

Drei kleine, schmale Zucchini, zwei handvoll Cocktailtomaten, 75g Feta, eine handvoll Pinienkerne. Für das Dressing: 3 EL Olivenöl, 3 EL milder Balsamico Essig, etwas milden Senf, Salz, Pfeffer.

Zucchini-Salat mit Tomaten, Feta und Pinienkernen um Grillen

Die Zucchini waschen und mit einem Sparschäler in schmale Streifen schneiden. Diese salzen und für wenige Minuten zur Seite stellen, damit das Wasser austreten kann und die Zucchini knackiger wird. Währenddessen die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und die Tomaten vierteln.

Zucchini-Salat zum Grillen

Das Dressing zusammen mischen und abschmecken – eventuell mit einem Spritzer Zitrone und einer Prise Zucker abrunden. Das ist übrigens unser Standard-Dressing, das je nach Bedarf mit saurer Sahne und Gewürzen abgewandelt wird. In nächster Zeit möchte ich aber einige andere Dressings versuchen – wie macht ihr eure Salat-Sauce?

Weiter geht es mit dem Zucchini-Salat: Die Zucchini mit einem Tuch abtupfen und kurz von beiden Seiten angrillen. Anschließend mit Tomaten, Pinienkernen und Dressing vermischen und den Feta darüber bröseln.

Ein ziemlich einfaches Rezept, das ein wenig Abwechslung in die Grillroutine bringt. Uns hat es geschmeckt, wie steht es mit euch?

PS: Den mediterranen Schichtsalat hatte ich vor einem Jahr zum Grillen bei meiner Mum mitgebracht, das bleibt ein Lieblingsrezept.

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Pläne für Prag und Sommerkleidung für Reisen

Dieser Monat hat kaum begonnen und ist doch schon rappelvoll mit Terminen. Das schöne ist: Auf jeden dieser Termine freue ich mich. Auf das Frauenfeld Openair nächste Woche, über das ich berichten darf. Auf die Hochzeit meiner Stiefschwester. Auf das Konzert von Cro. Und last but not least auf Prag. Denn meine nächste Nachtzug-Reise führt mich in die tschechische Hauptstadt. Unsere erste Reise nach Amsterdam war ein richtig schönes, entspanntes Wochenende (hier einige Eindrücke). So soll auch diese Reise werden. Damit das gelingt, habe ich mir im Voraus ein wenig Gedanken gemacht – über Sehenswürdigkeiten und Sommerkleidung.

Vorfreude auf Prag

Da ich schon einmal in Prag war, habe ich mir erstmal überlegt, was in meinem Koffer landen soll. Denn: Es wird Hochsommer sein in den kleinen schmalen Straßen und nicht November wie bei meiner letzten Reise. Zumal ich wenig später in die USA reise – spätestens in New York und Florida erwartet mich der Hochsommer. Sommerkleidung stellt mich ja bekanntlich regelmäßig vor Herausforderungen (wie bereits beim Ananas-Sorbet geschildert), deshalb war mir die Planung so wichtig. Meine Antworten passen für Reisen, aber natürlich auch fürs Büro:

Meine Sommerkleidung für Reisen

  • Flatternde Kleider. Sie sind unglaublich vielseitig und können sowohl leger als auch schick sein. Außerdem geht weniger Stoff wohl kaum – auch mit Blick auf das begrenzte Fassungsvermögen meines Koffers. So lassen sich heiße Temperaturen am besten aushalten. PS: Wenn ihr einzelne Teile meiner Collage shoppen wollt, findet ihr auf Polyvore alles Weitere. Dafür einfach auf den Link klicken.
  • Leichte Hosen. In den vergangenen Wochen bin ich ein großer Fan dieser weiten, lockeren Hosen geworden, die es schon für wenig Geld in den kleinen Läden gibt, die wohl jede Stadt hat. Vor zwei, drei Jahren habe ich mein erstes Exemplar gekauft und liebe es zuhause heiß und innig, auf der Straße würde ich es aber nicht anziehen. Geschweige denn auf der Arbeit. Umso toller sind die neuen Modelle wie von Vero Moda, die einen etwas festeren Stoff haben. Der große Vorteil: Die Beine lassen sich ganz leicht hochschieben. Und es gibt die tollsten Muster wie hier. Auch Chinos wie von Cecil via Hoseonline tragen sich deutlich angenehmer als enge, schwere Jeans.
  • Schöne T-Shirts. Während meiner Zeit in Augsburg hat sich mein T-Shirt-Vorrat noch einmal deutlich vergrößert – und das war auch bitter nötig. Fließende Stoffe und gedeckte Farben gehen einfach immer. Umso schöner, wenn sie noch goldene Punkte bekommen wie hier und ein Outfit gleich aufwerten.
  • Lieblings-Schuhe. Ich liebe, liebe, liebe Keds. Drei, nein vier Modelle tummeln sich inzwischen in meinem Schuhschrank und die Investition lohnt sich. Bis zu 60 Euro für ein paar Sommerschuhe sind nicht wenig, doch allein das Fußbett ist mit den günstigen zehn-Euro-Modellen nicht vergleichbar. Klingt spießig, ist aber gerade bei Reisen wichtig, wenn man viel zu Fuß unterwegs ist. Bei TK Maxx habe ich zwei Exemplare ganz günstig bekommen, auch bei brands4friends gibt es ab und zu Keds.
  • Eine Jacke für alles. Schon lange überlege ich, mir eine lockere Jacke in Wildleder-Optik zu kaufen. Ist sie nicht schön? Ähnliche Modelle gibt es auch von ONLY, doch dieses von Gipsy hat es mir auch angetan – beige und grau ist sowieso eine Kombination, die ich viel öfter tragen möchte. Und gerade im Sommer ist so eine Jacke praktisch, denn sie veredelt jedes Outfit. Und das ohne dass es zu heiß wird, denn auch zu Shorts sieht sie super aus.

Und von diesen Lieblingsstücken landen nicht fünf im Koffer, sondern höchstens zwei – auch das ist Teil meiner Vorausplanung, denn meist nehme ich viel zu viel mit. Dabei ist Sommerkleidung ja eigentlich von Haus aus platzsparend, weil kurz.

Reisen ist natürlich viel mehr als Koffer packen. An meinen letzten Aufenthalt in Prag erinnere ich mich gerne zurück. Und jetzt im Sommer kann die Stadt nur noch schöner sein.

Reisepläne für Prag

Nicht erschrecken, die Bilder sind furchtbar dunkel und grau. Das liegt daran, dass meine letzte Reise nach Prag bereits sieben Jahre her ist. Meine Digitalkamera war zwar ein toller Einstieg, doch heute sähen die Bilder ein wenig anders auch. Das liegt auch daran, dass ich nicht im November wie 2009 sondern im Juli dorthin reise. Damals war es eine Klassenfahrt, heute ist es fast etwas Ähnliches: Sechs junge Volontäre in einem Zug in eine Stadt voll roter Dächer, Kultur und günstiger Gelegenheiten. So zumindest meine Erinnerung.

Was ich in Prag erleben möchte

Was ich in wenigen Wochen entdecken möchte, sammle ich bei Pinterest. Einige Dinge habe ich vor einigen Jahren schon gesehen, etwa das tanzende Haus von Frank Gehry, das Schloss als historischen Ort des Fenstersturzes oder den zentralen Wenzel-Platz. Auch das Kafka-Museum durfte bei einer Deutsch-Klassenfahrt natürlich nicht fehlen. Heute möchte ich andere Dinge sehen: die Stadt von oben, schöne Treppenhäuser und die Karlsbrücke. Das habe ich teils zwar schon gesehen, aber viel zu wenig wahrgenommen. Und nicht schön festgehalten, meine Kamera landet sicher auch im Koffer.

Auch den Travel-Guide von Stef alias Magnoliaelectric werde ich mir sicher noch einmal ansehen. Denn jetzt, wo der Koffer mental schon gepackt ist, kann ich mich voll auf Sehenswürdigkeiten und schöne Momente konzentrieren <3

Dieser Beitrag wurde freundlich unterstützt von Hoseonline.de. Danke für die nette Zusammenarbeit!
Meine persönliche Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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Ananas-Sorbet für den Sommer

Hach, bei solchen Temperaturen wie heute sehnt man sich geradezu nach einer Erfrischung, oder? Es zeigt sich tatsächlich wieder die Sonne und ich kann es kaum erwarten, an meiner Bräune zu arbeiten. Besonders unter der Woche ist der Sommer aber auch eine kleine Herausforderung: Nicht nur, dass ich beim Blick in den Kleiderschrank immer kaum weiß, was ich zur Arbeit anziehen kann. Abends ist auch der Blick in den Kühlschrank mit Fragezeichen verbunden: Dauert zu lange, zu deftig, zu warm. Dabei wartet eine Etage darüber, im Eisfach, schon Ananas-Sorbet auf mich und das kommt genau richtig. Nicht zu süß und definitiv nicht zu warm, so mag ich das.

Rezept für Ananas-Sorbet

Dieses Rezept ist ein Zufallsfund, denn ich habe es in einem Kochbuch gefunden, das eine Freundin vor ihrem Umzug ausgemistet hat. Die restlichen Rezepte waren so lala, doch das für Ananas-Sorbet hat mich direkt angesprochen. Schließlich lag da noch eine reife Ananas im Obstkorb und der Sommer war im Anmarsch. Wie so oft gefiel mir das Rezept auch, weil es so schnell und einfach ist: Nach etwa zehn Minuten ist die Sorbet-Masse im Kühlfach, außerdem braucht man nur vier Zutaten.

Zutaten für Ananas-Sorbet:

Eine reife Ananas, 500ml Wasser, 200g brauner Zucker und 1 EL Zitronensaft.

Rezept für Ananas-Sorbet

Mit dem Reifegrad von Obst ist es ja so eine Sache: Häufig ist es entweder zu hart oder schon drüber. Umso schwieriger, wenn eine harte Schale die Einschätzung nahezu unmöglich macht. Der Trick bei Ananas: Wenn eines der Blätter sich leicht rausziehen lässt, ist sie schön reif. Und macht sich bestens als Ananas-Sorbet, denn dann bringt sie viel Fruchtsüße mit.

Für das Ananas-Sorbet schält ihr erst die Ananas, indem ihr oben die Blätter abschneidet, sie aufstellt und dann rundrum die Schale abschneidet. Ich mag es ja, wenn kein bisschen Schale mehr da ist, also ohne dunkle kleine Stellen. Auch den Boden abschneiden. Anschließend vierteln und den Strunk herausschneiden. Die Ananas in kleine Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten in einem Mixer zu einer geschmeidigen Masse mixen. In Gläschen füllen und mindestens über Nacht kalt stellen.

Rezept für Ananas-Sorbet

Das tolle an Ananas: Ein Enzym verhindert, dass die Masse zu fest wird. Wer das Ananas-Sorbet kurz vor dem Servieren rausstellt, erhält ein fruchtig-cremiges, erfrischendes Dessert. So lobe ich mir das an so warmen Tagen wie heute!

PS: Die hübschen Ananas-Blüten habe ich mir [hier] bei Mary abgeschaut – die erste Fuhre war perfekt, bis mein Freund den Ofen angemacht hat, ohne meine Ananas-Blüten zuvor rauszunehmen. Beim zweiten Versuch waren sie dann einen Ticken zu lang im Ofen. Aber: Sie machen schon etwas her, oder? Schaut sie euch bei Marys Milchreistorte an, da sind sie noch viel hübscher!

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