Spaghetti Aglio e olio und Tag 5 beim Adventskalender mit einem Gewinn für dich

Das ÜberSee-Mädchen beim C&B-with-Andrea-Adventskalender

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit, logisch oder? Die Plätzchen-Rezepte kommen auch noch, keine Sorge, doch nach ganz viel Teigschüssel-Leerschlecken lasse ich die Plätzchen gerne mal für etwas Herzhaftes stehen. Spaghetti Aglio e Olio zum Beispiel. Mit so richtig viel Knoblauch, mehr Kontrastprogramm zu Plätzchen geht wohl kaum. Den italienischen Klassiker wollte ich schon lange mal wieder machen und dann für den Blog festhalten. Umso besser, dass ich im Rahmen von Andreas tollem Adventskalender heute das fünfte Türchen öffnen darf.

Andrea hat schon im Sommer begonnen, einen Adventskalender auf die Beine zu stellen – also zu einer Zeit, als die wenigsten schon an einstellige Temperaturen und Weihnachten denken wollten. Dafür hat sie nicht nur Blogger wie mich, sondern auch Kooperationspartner an Board geholt. Denn typisch Vorweihnachtszeit sollte es auch etwas zu gewinnen geben! Ich habe daher ein Probierpaket von Byodo erhalten mit Spaghetti, Olivenöl und … einem Rezept für Spaghetti Aglio e Olio. Als hätten sie es gewusst!

Rezept für Spaghetti Aglio e olio

Spaghetti Aglio e Olio zählen ja zu den Rezepten, für die es fast kein Rezept braucht. Die einfachen Gerichte sind oft die besten, oder? Alles, was es dafür braucht, sind gute Zutaten – ein Glück, dass ihr die heute gewinnen könnt! Das Rezept hat so viele Vorteile: Es geht schnell, die Zutaten sind fast immer im Haus und leckeres Soulfood ist es auch noch. Doch wie viel Knoblauch, wie viel Olivenöl? Chili oder nicht? Frische Kräuter dazu oder nicht? Da gibt es doch einige Fragezeichen und Details.

Zutaten für zwei Portionen Spaghetti Aglio e Olio:

300 bis 400g Spaghetti, 70ml gutes Olivenöl, drei Knoblauchzehen, eine Chili-Schote, ein halbes Bund Petersilie, eine halbe Zitrone und Salz, Pfeffer. Für das Servieren ein wenig Parmesan.

Spaghetti Aglio e Olio einfach gut

Die Zubereitung der Spaghetti Aglio e Olio ist ganz einfach: Nudelwasser aufsetzen, die Nudeln darin gar kochen. Den Knoblauch klein schneiden, ebenso die Chilischote. Gemeinsam in dem Öl erwärmen – es sollte nicht zu heiß werden, denn wir möchten ja nichts anbraten. Die Petersilie waschen und klein schneiden, einen Großteil zum Öl geben.

Wenn die Pasta al dente gekocht ist, die Spaghetti kurz abgießen und dann in den noch warmen Topf zurückgeben. Das Öl darübergeben und gut vermischen. Den Saft einer halben Zitrone zufügen. Anrichten und mit der frischen Petersilie sowie etwas Parmesan servieren.

Rezept für Spaghetti Aglio e Olio

Ich habe das Rezept von Byodo ein wenig angepasst, denn so schmeckt es mir am besten: Mit frischer Chili und Zitrone. Bevor es jetzt wieder an all die Plätzchen-Rezepte geht, habe ich da aber noch etwas für einen von euch: Ein tolles Rundum-Sorglos-Paket von Byodo. Byodo ist ein Produzent von Bio-Lebensmitteln mit Sitz in Oberbayern, seit 30 Jahren setzen sie auf Natur- und Feinkost. Für mich muss ein Produkt nicht immer bio sein, doch gerade bei tierischen Produkten greife ich inzwischen fast immer dazu. Und ich finde es toll, wenn ein Unternehmen bereits seit so vielen Jahren auf ein Bio-Konzept setzt und dabei auch noch so tolle Produkte anbietet. In deinem Probierpaket ist zum Beispiel Mandelöl, wie cool ist das denn?

Gewinne die Zutaten für Spaghetti Aglio e Olio

Dein Gewinn:

Ein Probierpaket von Byodo im Wert von rund 50 Euro. Es beinhaltet unter anderem Spaghetti und Tagliatelle, Olivenöl, Balsamico-Essig, Balsamico-Creme, verschiedene Senf-Varianten, zwei Schälchen und und und.

Was du dafür tun musst:

Verraten mit dein Lieblingsrezept für Weihnachten. Magst du Pasta oder Braten, was gibt es bei deiner Familie? Bei anderen Türchen des Adventskalenders haben manche das gesamte Rezept abgetippt – darüber freue ich mich sehr! Doch das soll euch nicht abhalten, wenn ihr gerade keine Zeit habt, es reicht auch einfach das Gericht und ihr seid im Lostopf.

Teilnahmebedingungen:

Hinterlasst mir eine Mail, unter der ich euch erreichen kann und die ich an Byodo weitergeben darf, damit das Paket rasch bei dir ankommt. Das Gewinnspiel startet heute und endet in einer Woche am 12. Dezember um 23:59Uhr. Dann lose ich den Gewinner aus und benachrichtige ihn per Mail. Teilnahmeberechtigt sind alle erwachsenen Personen mit einer Lieferadresse in Deutschland. Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Alles klar? Dann kocht euch eine Portion Spaghetti Aglio e Olio oder knetet euren Plätzchenteig und verratet mir eure Lieblings-Weihnachtsessen <3 Vielleicht schaut ihr auch bei Anke und Daily Dreamery vorbei, sie hat gestern Plätzchenrezepte mit der Kochzauberbox gezeigt. Oder morgen bei Jenny von Tulpentag (ein soo toller Blog!).

Danke Byodo für das tolle Probierpaket.

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Birnenkuchen mit Schokopudding und ein Untergrund für Foodblogger in Betonoptik

Im Sommer ächzen viele über die sogenannte Zucchini-Schwemme, im Herbst sind es Birnen. Zumindest in meinem Fall, denn meine Mum hat einen tollen Birnenbaum in ihrem Garten und der wirft unglaublich viele Früchte ab. Ich mag Birnen in jeder Variante, doch die geschätzt 20 Stück, die sie mir vorbeigebracht hat, haben mich ein wenig gefordert – denn 20 Tage lang jeden Tag eine Birne zu essen, kam dann doch nicht in Frage. Umso besser, wenn man die Birne einfach in einen Kuchen verpacken kann und so ganz nebenbei einige der leckeren Früchtchen verspeist. Sechs bis acht Birnen passen in diesen Birnenkuchen mit Schokopudding und das tolle ist, ihr ahnt es, die Kombination mit Schokopudding. Von meinem tollen neuen Untergrund mal abgesehen, von dem erzähle ich euch auch noch ein wenig.

Rezept für Birnenkuchen mit Schokopudding

Doch weiter mit dem Rezept. Oder besser: Dem Weg zum ezept. Denn nach diesem Birnenkuchenrezept mit Preiselbeeren und Streuseln, der nach wie vor einer unserer Lieblingskuchen ist, war es schwer, Birnen in anderer Form zu verbacken. Doch ziemlich rasch war klar: Mit Schokolade sollte das Rezept sein, denn Birnen und Schoko sind bekanntlich ein Traumpaar. Ich habe Rezept um Rezept gewälzt und meine Lieblingsblogs abgeklappert, doch in dem Moment war das passende nicht dabei. Also habe ich mir selbst eins überlegt! Vorbild für den Birnenkuchen mit Schokopudding ist der Bananen-Kokos-Kuchen, den ich vor ziemlich genau einem Jahr gebacken habe. Damals war er eine kulinarische Erinnerung an den Sommer, mit dem Birnenkuchen mit Schokopudding stimmen wir uns auf den Herbst und Winter ein.

Zutaten für Birnenkuchen mit Schokopudding:

Für eine Springform mit 24 Zentimetern Durchmesser braucht ihr für den Mürbeteig 250g Mehl, 125g weiche Butter, 50g Zucker, 30g Backkakao, ein Ei und eine Prise Salz. Die Füllung besteht aus sechs bis acht Birnen (je nach Größe), 400ml Milch, ein Päckchen Schokopudding-Pulver und ein wenig dunkle Schokolade, die für das Topping gerieben wird.

Für dieses Kuchenrezept solltet ihr etwa 60 Minuten Zeit einplanen. Dann müsst ihr euch nicht stressen und kommt gemütlich voran. Grund für diese Zeitangabe sind die Birnen, denn die müssen vorab ein wenig gekocht werden. Der Grund: Nur der Mürbeteig wird gebacken und ohne Kochen würden die Birnen dann doch sehr an den täglichen, rohen Verzehr erinnern.

Rezept für Birnenkuchen mit Schokopudding

Jetzt aber zum Rezept. Im ersten Schritt den Mürbeteig vorbereiten. Dafür alle Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank kalt stellen, bis die anderen Arbeitsschritte erledigt sind. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Weiter geht es mit den Birnen: Kurz abwaschen und halbieren, mit einem Löffel das Kerngehäuse entfernen. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und die Birnenhälften für etwa zwölf Minuten kochen. Das Wasser sollte dabei nicht zu heiß sein, sondern köcheln.

Wir sind schon auf der Zielgeraden: Die Kuchenform einfetten, den Teig ausrollen und in der Form verteilen. Am Rand ein wenig festdrücken. Für 15 Minuten blind backen.

Rezept für Birnenkuchen mit Schokopudding

In der Zwischenzeit den Pudding vorbereiten: Die Milch in einen Topf füllen und erwärmen. Einige Esslöffel der Milch abnehmen und in einem Schüsselchen mit dem Puddingpulver vermischen. Sobald die Milch im Topf warm ist, die Puddingpulver-Mischung zufügen und rühren, rühren, rühren. So verhindert man Klümpchen. Den Pudding beiseite stellen.

Birnenkuchen mit SchokopuddingWeiter geht es mit den Birnen. Die sind inzwischen weich gekocht – nicht falsch verstehen, sie sollten nicht zu weich sein und noch ein wenig Biss haben! Es gibt für mich wenig Schlimmeres als matschige Birnen. Auf jeden Fall die Schale der Birnen entfernen. Das ist ein ganz wichtiger Schritt, denn sonst trüben harte Schalenstückchen den Kuchengenuss. Fragt nicht, woher ich das weiß… Nicht dass ich auf der Birnenschale rumgekaut hätte oder so, niemals (Ironie-off). Also: Birnenschale entfernen nicht vergessen.

Sobald der Teig aus dem Ofen kommt, die (geschälten!) Birnen darauf in einem Halbkreis verteilen. Den Schokopudding darüber verteilen und ein wenig dunkle Schokolade darüber raspeln – das war’s! Fertig ist der Birnenkuchen mit Schokopudding. Ich glaube, ich habe da einen neuen Lieblingskuchen gefunden… Birnen und Schoko ist einfach eine unschlagbare Kombination.

Der perfekte Betonuntergrund für Foodblogger in Betonoptik

Was auf jeden Fall mein neuer Liebling ist, ist der Untergrund, den ihr auf den Bildern seht. Fällt euch auch auf, dass auf Foodbildern vermehrt ein industriell anmutender Betonboden zu sehen ist? Blöd nur, dass der in der 0815-Wohnung nicht vorkommt. Zumindest nicht in meiner, denn die glänzt mit Fliesen im Terrakotta-Look und ist damit völlig Foodblogger-untauglich. Aber so einen Betonoptik-Hintergrund gibt es auch nicht im nächsten Baumarkt. Auch nicht in Tapetenform. Ich lese immer wieder, dass einige Blogger bei ihren Untergründen auf Tapeten schwören. Das kann ich absolut verstehen, denn sie sind platzsparend verstaut und machen optisch einiges her. Doch auch davon gibt es keine hüschen in meinem Baumarkt, geschweige denn in Betonoptik.

Statt den Baumarkt zu wechseln, habe ich eine viel bessere Lösung gefunden: Das Internet, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Genauer gesagt PIXERS. Das ist ein Shop mit einer großen Auswahl an Motivtapeten, darunter auch viele in Betonoptik. Ich konnte mich kaum entscheiden zwischen der dunklen Variante, die ihr auf den Bildern seht, und dieser hellen. Natürlich kann man sich mit den Tapeten auch einfach sein Wohnzimmer verschönern, doch gerade für Foodblogger ist Pixers ideal, um ein wenig Abwechslung in die Bilder zu bringen. Eine Tapetenbahn hat eine gute Größe und ist aus einem festen Material, ich kann sie uneingeschränkt empfehlen.

Dieser Beitrag wurde freundlich unterstützt von Pixers. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. Danke für die tolle Zusammenarbeit!

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Pilze mal anders: Pilzsuppe mit Shitake

Herbstzeit ist Pilzzeit, oder? Der Supermarkt, an dem ich regelmäßig auf der Heimfahrt Halt mache, hat aktuell ein paar mehr Sorten als sonst im Angebot und ich probiere mich da gerne durch. Neu auf dem Speiseplan: Shitake-Pilze. Die sind deutlich aromatischer als die Champignons, die es ganzjährig zu kaufen gibt. Und sie machen sich bestens in einer leckeren Pilzsuppe. PS: Sie haben nichts mit den schwabbeligen Pilzen beim Asiaten zu tun, versprochen!

Ich genieße Pilze seit Jahren in allen möglichen Variationen, doch diese kannte ich noch nicht: Pilzsuppe. Ich habe Pilze in Form von Pilz-Risotto, jüngst beim Schnitzelauflauf nach Jäger-Art oder als Highlight zur Pasta gezeigt, aber zu einer Suppe habe ich das Gemüse noch nie verarbeitet. Und ehrlich gesagt wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen – das Kochbuch „Koch dich gesund!“ von Dale Pinnock hat da Abhilfe geschaffen. Das möchte ich heute ebenso zeigen wie das Rezept für Pilzsuppe, alltagstauglich ein wenig abgewandelt. Für noch mehr Pilze in unserem Leben.

Rezept für vegane Pilzsuppe

Das Tolle an diesem Rezept? Es zeigt Pilze nicht nur in ungewohnter Form, sondern ist auch vegan und low carb. Aber nicht auf die Art, dass dieser „Mangel“ ständig präsent ist, oh nein. Vielmehr fällt nach dem Leerlöffeln erst auf, dass dieses Essen nicht nur lecker, sondern auch gesund ist. Ganz nach dem Motto von „Koch dich gesund“* (Affiliate-Link, wenn ihr darüber etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision. Für euch ändert das nichts am Preis o.Ä.).

Zutaten für vegane Pilzsuppe (für vier Portionen):

500g Pilze (ich habe halb Champignons, halb Shitake genommen), 50g getrocknete Steinpilze, eine Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, 3 TL Gemüsebrühpulver, Olivenöl zum Andünsten und Salz&Pfeffer. Außerdem 400ml heißes Wasser.

Rezept für vegane Pilzsuppe mit Champignons und Shitake

Zubereitet ist die Suppe ganz fix: Getrocknete Steinpilze mit 400ml Wasser einweichen. Währenddessen Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden, ebenso die Pilze vierteln. Olivenöl in einem großen Topf erwärmen, Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Pilze zugeben und für etwa zehn Minuten braten. Steinpilze samt Marinade zufügen. Den Steinpilz-Sud dabei durch ein Sieb geben, damit harte Teile nicht in der späteren Pilzsuppe landen. Mit dem Gemüsebrühpulver für weitere zehn Minuten köcheln lassen, anschließend fein pürieren. Wenn die Masse dann zu fest ist, etwas mehr Wasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer würzen und schon habt ihr eine leckere Pilzsuppe.

Im Original-Rezept steht statt der Champignons übrigens ein gewisser Maronen-Röhrling, doch den hatte selbst mein gut sortierter Supermarkt nicht. Vielmehr hatte die Verkäuferin noch nie davon gehört. Ich weiß also nicht, wie es mit dieser Pilzsorte geschmeckt hätte, aber mit Champignons ist es sehr lecker. Und an dem Gesund-Faktor mindert das nichts, denn dem Buchautor Dale Pinnock geht es um die Shitake, die wohl die Produktion weißer Blutkörperchen stimulieren und somit das Immunsystem stärken.

pilzsuppe-17Das Buch „Koch dich gesund“

Nun also zu Dale Pinnock und „Koch dich gesund“. Ich bin etwas verliebt in dieses Buch, muss ich sagen. Es ist hübsch gemacht, sehr übersichtlich, hat tolle Bilder und – am wichtigsten – leckere Rezepte! Ich habe mich bisher kaum damit befasst, wie  Ernährung auf unsere Gesundheit wirkt. Grundlagen sind klar, aber mit Effekten auf unser Atmungs- oder Nervensystem kenne ich mich nicht aus. Ehrlich gesagt, beeinflusst das meine Entscheidung auch nicht, was ich esse. Umso besser ist es aber, wenn leckere Rezepte auch noch gut tun – häufig merkt man das ja, ohne sich genauestens mit den Inhaltsstoffen zu beschäftigen. Dank Dale Pinnock habe ich jetzt neue, gesunde Kochinspiration. Lachsburger und Falafel wollte ich schon lange selbst machen…

Auf meiner Facebook-Seite gibt es übrigens ein Video, bei dem ich rasch durch das Buch blättere.

Mein Dank gilt dem Thorbecke Verlag für das Rezensionsexemplar, 
das mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt wurde.

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Mini-Donuts mit saurer Sahne

Amerika ohne Donuts? Unvorstellbar. Als ich im Sommer in den USA war, habe ich gemerkt, dass das nicht nur ein Klischee ist, sondern Realität. Allerdings bin ich wohl an die falschen Donut-Läden geraten, denn die meisten waren einfach nur quietschsüß. Wir haben zum Beispiel in den Universal Studios Orlando den typischen Simpsons Donut gegessen, aber da reicht ein Bissen dann auch.

Und Dunkin‘ Donuts war ehrlich gesagt eine Enttäuschung, da haben mich die ein, zwei Besuche in Deutschland mehr überzeugt. Kann aber auch daran liegen, dass ich mich mit der Verkäuferin so gut wie nicht verständigen konnte – wer kann auch davon ausgehen, dass in Amerika Englisch verstanden wird. Ähm ja. Zurück zu den Mini-Donuts mit saurer Sahne, denn die sind der beste Beweis, dass es nicht immer fettig, frittiert und mächtig sein muss. Donuts schmecken auch im Kleinformat, daher habe ich Mini-Donuts mit saurer Sahne gemacht.

Mini-Donuts mit saurer Sahne aus dem Ofen

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich meine Backofen-Form für Mini-Donuts zum ersten Mal eingeweiht, damals gab es Mini-Donuts mit Schoko-Karamell. Die Kombination ist natürlich nahezu unschlagbar. Aaaaber: Saftige Mini-Donuts mit saurer Sahne und einer zitronigen Glasur können sich durchaus auch sehen (und schmecken!) lassen. Und die Konsistenz erinnert noch ein wenig mehr an die Donuts, die Amerikaner reihenweise aus ihren Fritteusen holen.

Zutaten für ein Blech Mini-Donuts mit saurer Sahne (12 Donuts):

200g Mehl, 100g saure Sahne, 40g Zucker, 2 EL Öl und 2 EL Milch, ein Ei, ein halbes Päckchen Vanille-Zucker, ein halber Teelöffel Backpulver, eine Prise Salz. Für die Glasur 3 EL Puderzucker und 2 EL Zitronensaft.

Mini-Donuts mit saurer Sahne ohne Frittieren

Zusammengerührt sind die Mini-Donuts ganz schnell, daher zuerst den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Dann Mehl und Backpulver miteinander vermischen. Alle anderen Zutaten in einer anderen Schüssel verrühren, dann die Mehl-Backpulver-Mischung unterrühren, bis ein cremiger Teig entsteht. Beim Füllen in das Donut-Blech hilft ein Löffel, damit nicht so viel daneben gerät. Für 20 Minuten backen.

Anschließend die Donuts vollständig auskühlen lassen – dann hält die Glasur nämlich deutlich besser als auf meinen Bildern, wie ich inzwischen weiß. Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft zusammen rühren, dafür den Zitronensaft nach und nach zugeben, bis die ideale Konsistenz entsteht. Die Mini-Donuts damit bedecken und genießen.

Rezept für Mini-Donuts mit saurer Sahne aus dem Ofen

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Schnitzelauflauf nach Jäger-Art aus dem Ofen

Als Liebster einer Foodbloggerin hat man es nicht leicht. Regelmäßig wandern die leckersten Gerichte auf den Tisch, wer kann da schon ein Lieblingsessen ausmachen? Eigentlich schmeckt ja alles ziemlich gut – bis auf ein paar wenige Ausreißer. Die zeige ich dann aber auch nicht auf dem Blog. Und so viel sei verraten: Der Schnitzelauflauf ist sehr lecker und gehört eindeutig nicht zu den Ausreißern. Zurück zum Liebsten, denn der ist beim Blogeintrag viel präsenter, als man vielleicht denkt. Beim Geschmackstest verlasse ich mich nämlich nicht nur auf meinen Eindruck, sondern auch auf seinen. Und der schwankt zwischen „Ja, ganz ok“ und „Oh ist das lecker“. Oft kommt da ein wenig der Schwabe durch, nach dem Motto „Keine Kritik ist auch schon ein Lob“. Dabei ist er Badner.

Da „Schmeckt gut“ inzwischen Standard ist, frage ich gezielt danach, ob ich das wieder machen soll. Ist das nicht das beste Anzeichen dafür, dass es wirklich gut schmeckt? Beim Schnitzelauflauf war die Antwort positiv: „Ja, kannst du wieder machen.“ Geschmackstest vom Liebsten bestanden, also ab damit auf den Blog.

Schnitzelauflauf mit Champignons aus dem Ofen

Das Schöne am Schnitzelauflauf ist, dass er in wenigen Minuten vorbereitet ist. Dann übernimmt der Ofen die Arbeit. Solche Rezepte liebe ich im Herbst ganz besonders, wenn es gemütlich wird und man sich auf der Couch einkuscheln kann, bis das Essen fertig ist. Schnitzelauflauf kenne ich noch von früher, dabei kam auch mal die Tüte eines bekannten Fertiggericht-Produzenten zum Einsatz. Dabei braucht es die (wie in den meisten Fällen) gar nicht. Alles was es braucht, sind Fleisch, Gemüse, Sahne und Brühe.

Zutaten für Schnitzelauflauf nach Jäger Art (4 Personen):

500g Schweineschnitzel, 600g Champignons, 300ml Brühe, 200ml Sahne, 150g Speck, eine Stange Lauch, eine Zwiebel und Salz, Pfeffer, Majoran. Dazu passen kurze Bandnudeln.

Rezept für Schnitzel-Auflauf nach Jäger Art

Alles, was es außer den Zutaten braucht, ist ein wenig Zeit: Der Schnitzelauflauf nach Jäger-Art braucht 90 Minuten im Ofen bei 175 Grad Umluft. Also weniger geeignet für Kurzentschlossene, dafür etwas für Sofakuschler an einem entspannten Wochenende.

Im ersten Schritt das Gemüse schneiden: Die Pilze waschen und vierteln, den Lauch in Ringe (nicht zu dünn) und die Zwiebel in Ringe schneiden. Die Schnitzel abwaschen, trocken tupfen und in einer Pfanne kurz von beiden Seiten in Butterschmalz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und schon einmal in die Auflaufform legen. Den Speck in der gleichen Pfanne anbraten, bis das Fett ein wenig ausgelassen ist. Speck aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Jetzt die Zwiebeln andünsten und wenig später die Pilze zugeben. Die Champignons verlieren dabei Einiges an Wasser, was sie für den Schnitzelauflauf noch geschmackvoller macht. Wer mag, kann auch Stangensellerie verwenden – die passt für mich nur zu wenigen Gerichten, dieses gehört dazu. Mit Brühe und Sahne ablöschen. Lauch und Speck zugeben und für fünf Minuten köcheln lassen.

Rezept für Schnitzelauflauf nach Jäger Art aus dem Ofen

Die sahnige Pilz-Lauch-Speck-Mischung gleichmäßig über die Schnitzel in der Auflaufform gießen. Dann geht es schon ab in den Ofen: Für 90 Minuten bei 175 Grad Umluft. Kurz vor Schluss Nudelwasser aufsetzen und Bandnudeln nach Packungsanweisung kochen. Zusammen genießen. Das meine ich im doppelten Sinne: Die Nudeln mit dem Auflauf genießen, außerdem macht sich das Gericht bestens in Gesellschaft. Ich mache mir meist viele Gedanken, wenn ich jemanden zum Essen einlade, und bin unsicher, was „massentauglich ist“. Der Schnitzelauflauf ist eindeutig auch für größere Gesellschaft geeignet.

Blogparade „Ofen auf, Leckerei rein“

Schnitzelauflauf ist ein Gericht, das für mich bestens zur Blogparade „Ofen auf, Leckerei rein“ passt. Das ist kein Zufall, schließlich habe ich es dafür entwickelt. Oder besser gesagt, mich von meiner Kindheitserinnerung inspirieren lassen. Ich mag solche Blogparaden ja ganz gerne, weil zu einem Motto die unterschiedlichsten Rezepte zusammen kommen. In diesem Fall sind sie süß und herzhaft.

Rezept für die Blogparade Ofen auf, Leckerei rein: SchnitzelauflaufDiese anderen Blogger sind mit Ofen-Rezepten dabei:

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