Tropen auf Balkonien: Ananas-Kokos-Drink

Ich sage euch, dauerhaft hochsommerliche Temperaturen sind auch nicht das Wahre. Das gilt zumindest für mich, denn die dauerhaft 36 Grad Celsius im Urlaub haben mich ganz schön geschafft. Da kommt eine Erfrischung gerade recht – ob tatsächlich in den Tropen oder eher auf Balkonien, dieser Ananas-Kokos-Drink bringt uns nochmal den Sommer auf den Tisch. Perfekt für das anstehende Wochenende, whuup whuup. Ich freue mich schon auf die Hochzeit von guten Freunden, die wir morgen erleben werden- dabei wird es bestimmt auch den ein oder anderen Drink geben.

Diesesr Ananas-Kokos-Drink ist alkoholfrei und besteht aus nur drei Zutaten. Entstanden ist das Getränk als Zufallsprodukt – Kokosmilch übrig, da ist noch eine Ananas und ein wenig Orangensaft würde sich doch auch gut machen? Perfekt, um sich am Wochenende ein wenig zurück zu lehnen. Oder für Fahrer, die am Cocktailabend nicht nur Rum Cola ohne Rum trinken möchten.

Rezept für sommerlichen Ananas-Kokos-Drink

Was ich schon lange zeigen wollte, ist übrigens dieser niedliche Kakadu, der sich am Glasrand in Position geschwungen hat. Ein hübsches Tier, oder? Habe ich schon vor einigen Monaten in einem kleinen Laden gekauft, in dem ich nie mit diesem Fund gerechnet hätte. Das Metalltablett dagegen ist ein Foodblogger-Gegenstand, wie er im Buche steht: Hübsch anzusehen, aber das war es auch schon. Als ich, naiv wie ich bin, einige Blumen darin dekorieren wollte, hatte ich am nächsten Morgen eine Pfütze auf dem Couchtisch.

Der Ananas-Kokos-Drink ist aber keine Mogelpackung. Und er braucht nur drei Zutaten, solche Rezepte liebe ich ja immer.

Ananas-Kokos-Drink aus drei Zutaten

Zutaten für zwei Gläser Ananas-Kokos-Drink:

150ml Kokosmilch, 50ml Orangensaft, eine halbe Ananas.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Gefühlt schreibe ich das bei jedem Rezept und es gibt nur wenige Ausnahmen. Hier bleibe ich aber meiner Linie treu: Einfach und gut.

Sommerlicher alkholfreier Ananas-Kokos-Drink

Also: Ananas von der Schale befreien und den holzigen Strunk entfernen – ich würde von Dosenananas abraten, weil sie deutlich süßer und weniger geschmakvoll ist. Wer keine frische Ananas bekommt, kann auf Ananas-Saft zurückgreifen.

Die (frische) Ananas möglichst fein pürieren und mit Orangensaft und Kokosmilch vermischen. Gut durchmixen und seriveren. Kokosmilch und Ananas trennen sich gerne ein wenig, daher auch beim Trinken immer wieder rühren.

Ganz wichtig: Die Garnitur nicht vergessen. Ich bin immer die Erste, die sich in der Cocktailbar über die Ananas- oder Melonenscheibe hermacht. Für den Ananas-Kokos-Drink passt eine Ananas-Scheibe natürlich bestens. Dazu noch ein hübscher Strohhalm und der Feierabend oder, noch besser, das Wochenende kann kommen.

Habt schöne freie Tage!

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Wieder da mit Buttermilch-Blaubeer-Eis

Puh, das war ein sonniges Wochenende, da kommt ein Eis doch gerade recht. Wie wäre es mit Buttermilch-Blaubeer-Eis? Das ist ganz fix gemacht, so dass es sich auch für die wengien verbleibenden (Spät-) Sommertage noch lohnt. HALT STOP. Nach drei, vier Wochen Abwesenheit kann ich mich eigentlich nicht so zurück melden, als wäre nichts gewesen. Denn in diesen paar Wochen ist durchaus Einiges passiert: Ich habe mir einen Lebenstraum erfüllt und war in New York. Habe mir die USA ein wenig angeschaut, auch das paradiesisch-schöne Florida. Einige Reiseeindrücke und den ein oder anderen Guide werde ich hier auf dem Blog noch zeigen, doch so lange kann und will ja keiner warten. Deshalb versüßen wir uns die Wartezeit mit Buttermilch-Blaubeer-Eis. Denn das passt nicht nur zu den letzten Sommertagen in Deutschland, sondern auch zu den 36 Grad Celsius, die wir in Amerika erlebt haben.

Buttermilch-Blaubeer-Eis

Die Popsicle-Förmchen, in denen ich dieses Eis gemacht habe, sind natürlich überhaupt nicht Foodblogger-Style-gerecht. Das könnte daran liegen, dass ich sie mir von meiner Mum geliehen habe. Die Lösung steht allerdings schon im Gefrierschrank, gefüllt mit einem weiteren leckeren Eis – auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich das in diesem Jahr noch zeigen werde, denn die Sommertage sind dann doch schon sehr gezählt. Schade eigentlich. Also ein letztes Mal Eisschlotzen? Wie ihr dieses Buttermilch-Blaubeer-Eis zubereitet, erfahrt ihr drüben bei Mama’s Liebe Süß und Salzig, denn dort habe ich das Rezept zum Bloggeburtstag da gelassen.

Rezept für Buttermilch-Eis mit Blaubeern, Popsicle-Eis einfach schnell gemacht

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Fantastic & Free Fonts #11

Schnapszahl, zum elften Mal gibt es hier schöne, kostenlose Schriften zu sehen. Die hören seit etwa zwei Jahren auf den Namen „Fantastic & Free Fonts“ und machen sich ganz großartig in Texten, auf Bildern und Blogs. Schriftarten zum kostenlosen Download sind etwas, wofür ich das Internet regelrecht liebe – so viel Inspiration ist nur einen Klick entfernt. Und auch wenn man denkt, man hat schon alle Schriften gesehen, kommt regelmäßig eine neue Schriftarten zum kostenlosen Download daher. Ballerina Script und Laser Metal sind in dieser Zusammenstellung ein Beispiel dafür, wie ich auch nach über hundert Fonts noch neue Lieblinge finde. Welche Schrift ist euer Liebling?

Schriftarten zum kostenlosen Download

Alle ziemlich hübsch, oder? Nicht jede lässt sich einfach aussprechen (Tagapagsalaysay muss ich jedes Mal nachsehen, ob ich es richtig schreibe), doch mir gefällt die Zusammenstellung ganz gut. Ohne viele Worte habe ich euch hier alle wichtigen Links:

Die Schriftarten zum kostenlosen Download:

Ballerina Script | Fat Tats | Post-It-Penscript

Gardenia | Laser Metal | WC Mano Negra

Rage Italic | Quicksand Dash | Snickles

Tagapagsalaysay | Mathlete Skinny | Another Shabby

Wie üblich gilt: Hier findet ihr all meine Schriftarten zum kostenlosen Download, die ich bisher gezeigt habe, und hier eine Anleitung, wie ihr die Schriften bei Windows installieren könnt. Viele Schriften kommen beim Download mit Terms of Use, häufig steht das auch beim jeweiligen Portal schon dran – aufpassen, denn nicht alle Schriften dürfen ohne Einschränkungen genutzt werden.

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Zitronen-Buttermilch-Tarte für den Sommer

36 Grad und es wird noch heißer… – kennt ihr dieses Lied noch? Lang genug haben wir auf den Sommer warten müssen, doch inzwischen zeigt er sich ja von seiner schönsten Seite. Bei mir zumindest, wie ist das bei euch? Das weckt die Lust auf frische Salate und erfrischende Getränke, doch auch die Dessert müssen im Sommer nicht zu kurz kommen. Es muss vielleicht nicht die bombige Mousse au Chocolat sein, doch wie wäre es mit einer Zitronen-Buttermilch-Tarte? Die schmeckt schön sommerlich-frisch. Genau richtig an Sommertagen wie heute.

Rezept für Zitronen-Buttermilch-Tarte

Der Weg zu diesen Bildern allerdings war schwer. Ich sage nur unvorhergesehene Gelatine-Umstände und ein Sonnenuntergang, der viel früher kam als erwartet.  Ich hatte meiner Mum einen Kuchen zum Nachtisch versprochen und wollte die Zitronen-Buttermilch-Tarte mitbringen. Das Rezept dafür hatte ich mir schon länger abgespeichert. Was ich aber unterschätzt hatte, war die Zeit, die Gelatine zum Festwerden braucht. Also musste ich „kurz“ vor Ort photographieren. Meine Mutter und ich haben ja bereits mehrfach zusammen photographiert, allerdings unter anderen Umständen – ohne hungrige Männer und mit deutlich mehr Zeit. Zwar bedeuteten die Männer auch helfende Hände, doch schwindendes Licht konnten auch die nicht herbeizaubern. Und ihre hungrigen Blicke setzen mich minimal unter Druck. Das Ergebnis: Ich hatte in der virtuellen Dunkelkammer ganz schön zu tun, damit sich das erste und das letzte Bild dieser Reihe gleichen.

Doch für meine Fehlplanung kann das Rezept natürlich nichts, denn die Zitronen-Buttermilch-Tarte hat gänzlich überzeugt.

Rezept für Zitronen-Buttermilch-Tarte passend zum Sommer

Das Rezept habe ich mir übrigens [hier] abgeschaut und wie Kira habe ich die Chance genutzt, eine neue Tarteform auszuprobieren. Meine ist allerdings nicht länglich, sondern nahezu quadratisch mit den Maßen 20 auf 25 Zentimeter. Meine Masse reicht daher nicht nur für die Zitronen-Buttermilch-Tarte, sondern auch für sechs Tartelettes.

Zutaten für eine Zitronen-Buttermilch-Tarte & sechs -Tartelettes:

Für den Mürbeteig-Boden 250g Mehl, 125g Butter, 50g Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und ein Ei. Für die Buttermilch-Masse 350ml Zitronenbuttermilch, 50ml Sahne, zwei Esslöffel Mascarpone, Saft einer Zitrone, sechs Blättchen Gelatine, 2 EL Zucker.

Sommerliche Zitronen-Buttermilch-Tarte

Die Zutaten für den Mürbeteig vermischen, verkneten und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Das Rezept meiner Mutter, das ich zum Beispiel [hier] nutze, kommt übrigens ohne Kühlzeit aus, falls ihr es eilig habt. Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche quadratisch ausrollen und in die Tarte-Form geben. Den restlichen Teig mit einem Glas für die Tartelette-Formen ausstechen. Tarte und Tartelettes für zehn Minuten bei 180 Grad backen, ich steche ihn dafür mit der Gabel ein wenig ein. Der Teig darf dabei aber nicht zu braun werden.

Rezept für Zitronen-Buttermilch-TarteIn der Zwischenzeit die Buttermilch-Masse vorbereiten: Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen, Mascarpone und Buttermilch zugeben. Ich mag es ein wenig säuerlich, deshalb habe ich den Saft der gesamten Zitrone zugegeben – hier kann man je nach Geschmack variieren. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und zu der Masse geben. Eigentlich funktioniert Kiras Rezept mit Pulver-Gelatine, doch die hatte ich nicht da. Blatt-Gelatine hat zudem den Vorteil, dass sich keine Klümpchen bilden. Die Masse ist jetzt noch sehr flüssig, davon aber nicht irritieren lassen: Das Buttermilch-Sahne-Gemisch auf der Tarte verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen – das hat bei mir etwa zwei Stunden gedauert.

Mein Fazit: Diese Zitronen-Buttermilch-Tarte lässt sich gut  vorbereiten und hat mich geschmacklich überzeugt. Kennt ihr das Eis mit Buttermilch-Zitrone-Geschmack? Es ist mein absolutes Lieblingseis und diese Tarte schmeckt ganz ähnlich – das kann also nur gut sein. Auch meine Familie war begeistert. Da hat sich die Mühe mit den Photos doch gelohnt.

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Schnelle selbstgemachte Brötchen zum Frühstück

Wie könnte ein Sonntag besser starten als mit leckeren Brötchen? Mit leckeren, selbstgemachten Brötchen! Für mich gehört gerade am Wochenende ein richtig schönes, ausgiebiges Frühstück dazu, um gut in einen entspannten Tag zu starten. Und während unter der Woche besonders Granola  auf dem Frühstückstisch steht (ich wechsle nach wie vor zwischen Nuss-Granola und Schoko-Granola), darf es am Wochenende ein wenig mehr sein: Brötchen, Ei und leckerer Aufstrich. Entsprechend blöd ist es, wenn beim Einkaufen mal zu wenig Aufback-Brötchen im Einkaufswagen gelandet sind und das Wetter so gar nicht dazu einlädt, zum nächsten Bäcker zu laufen. Zumal der um 10 Uhr schließt und damit nichts für Spät-Aufsteher ist. Ich habe mich schon mehrmals im Internet nach einem einfachen Rezept für Brötchen umgesehen, doch viele davon muss man bereits am Vortag ansetzen. Nicht so dieses Rezept für schnelle selbstgemachte Brötchen. Auch  Ruck-Zuck-Brötchen genannt – mit Hefe, aber ohne Vorteig.

Rezept für schnelle Brötchen ohne Vorteig

Die Zutaten für schnelle selbstgemachte Brötchen hat man meist im Haus: Mehl, Milch und etwas Salz. Und, ganz wichtig: Hefe, am besten frische. Die habe ich nicht immer im Kühlschrank, notfalls funktioniert es bestimmt auch mit Trockenhefe.

Zutaten für schnelle selbstgemachte Brötchen ohne Vorteig

300g Mehl, 150ml Milch, 50ml Wasser, ein halber Hefewürfel, ein Teelöffel Salz und ein halber TL Zucker.

Typisch für Hefe ist, dass sie gehen muss, das ist auch bei diesem Rezept so. Daher im ersten Schritt den Backofen auf 50 Grad vorheizen, damit der Teig dort gleich eine warme Umgebung hat. Insgesamt müsst ihr etwa eine Stunde an Zeit rechnen, bis ihr eure selbstgemachten Brötchen genießen könnt – der Teig braucht 30 Minuten zum Gehen und nochmal 15 bis 20 Minuten im Backofen. Nur, dass euch der Magen nicht zu sehr knurrt…

Brötchen schnell selbstgemacht mit Hefe

Backofen auf 50 Grad Umluft vorheizen. Der Teig ist rasch zusammen gerührt: Mehl in eine Schüssel sieben, mittig eine Mulde bilden und Salz sowie Zucker auf den Rand geben. Die Milch etwas erwärmen, damit die Hefe sich nachher wohlfühlt. Mit lauwarmem Wasser vermischen und in die Mulde geben. Den halben Hefewürfel in das Milch-Wasser-Gemisch bröseln, auflösen und alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten. Zum Aufgehen nun für 30 Minuten zugedeckt in den Ofen stellen.

Anschließend Teig aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Brötchen aus dem Teig formen, bei mir kamen neun kleinere heraus. Mit einem Messer kreuzförmig einritzen und für 15 bis 20 Minuten im Ofen backen. Schon hat ihr schnelle selbstgemachte Brötchen, ganz frisch und herrlich warm. Da zergeht die Butter noch beim ersten Bestreichen – perfekt für zartschmelzende Nutella, wie ich finde.

Rezept für schnelle selbstgemachte Brötchen ohne Vorteig

Klingt einfach, ist es auch – ich war ganz begeistert von meinen ersten selbstgemachten Brötchen und das Sonntagsfrühstück war gerettet. Künftig ist es kein Problem mehr, wenn der Bäcker schon zu hat. Ich habe mich für das erste Mal an einem Grundlagen-Teig versucht und auf Experimente verzichtet. Beim nächsten Mal wird das anders sein, das ist sicher. Dann liegen noch einige andere Zutaten bereit: Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch und Köstlichkeiten wie getrocknete Tomaten, Oliven oder ein wenig Käse. Auch beim Mehl sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, vielleicht zeige ich euch beim nächsten Mal schnelle selbstgemachte Brötchen aus Dinkelmehl? Und Körner sind auch eine einfache, aber sehr leckere Möglichkeit, den selbstgemachten Brötchen extra viel Geschmack zu geben. Da bekommen die Körner der Salatmischung eine ganz neue Funktion…

Weitere Rezepte für ein leckeres Frühstück

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